Erstellt am 05. November 2014, 07:01

von Michael Pekovics

„Mona“ baut aus und sucht Flächen. Der Sojahersteller „Mona“ braucht ein sechs Hektar großes Grundstück, will aber trotz Expansion in der Region bleiben.

»Wir brauchen mehr Platz«. »Mona«-Geschäftsführer Peter Garherr will den Betrieb erweitern.  |  NOEN, Pekovics
Mehr als 100.000 Liter Sojamilch werden in Oberwart am „Mona“-Standort der ehemaligen Molkerei produziert. Pro Tag wohlgemerkt, Tendenz steigend. Kein Wunder also, dass der Lebensmittelbetrieb der Sojaprodukte unter der Marke „Joya“ produziert, weiter expandieren will.

„Einfach keine Weiterentwicklung möglich“

„In Oberwart wird es für uns einfach zu eng“, sagt „Mona“-Geschäftsführer Peter Garherr. „Derzeit sind wir auf der Suche nach passenden Grundstücken in der Umgebung. Am derzeitigen Standort mitten im Wohngebiet ist einfach keine Weiterentwicklung möglich.“

Tatsächlich kam es zuletzt zu Anrainerbeschwerden wegen Lärmbelästigung (

). „Das nehmen wir sehr ernst und haben auch schon viele Maßnahmen getroffen“, sagt Garherr.

Stadtchef Rosner sucht nach einer Lösung

Gesucht wird ein Grundstück mit einer Fläche von sechs Hektar. Was nicht heißt, dass diese auch verbaut werden, aber: „Unsere Produkte boomen und wenn wir schon einen neuen Standort suchen, dann soll dieser auch Platz für weitere Expansionen bieten“, sagt Garherr.

Deshalb wurde neben Oberwart auch bei anderen Gemeinden angefragt. Für Bürgermeister Georg Rosner ist die Entwicklung des Betriebes natürlich erfreulich: „Wir werden uns stark darum bemühen, das Unternehmen bei uns in der Stadt zu halten.“

Eine der wichtigsten Standort-Voraussetzungen für die „Mona“ sind eine gute Wasserversorgung (pro Tag rund 1.000 Kubikmeter Wasser) und eine entsprechend gewidmete Fläche. Neben Oberwart sind aber auch Gemeinden wie Großpetersdorf, Markt Allhau und andere im Gespräch. „Wir planen die Expansion mittelfristig, also nicht sofort“, beruhigt Garherr.