Erstellt am 26. November 2014, 11:05

von Michael Pekovics

Bahnstrecke: Lkw raus aus Stadt. Runder Tisch zur Bahn brachte kaum Konkretes, wohl aber Positives für Oberwart: Das Holz soll außerhalb verladen werden.

Aktionismus. Während im Norden verschiedene Sitze getestet werden, machten ÖVP, Grüne und Pro Bahn in Oberwart darauf aufmerksam, dass gar kein Zug mehr fährt.  |  NOEN, Michael Pekovics
Am Montag stand im Bezirk Oberwart wieder mal das Thema „Bahn“ auf der Tagesordnung. Am Vormittag trafen sich die ÖVP-Politiker Andrea Gottweis, Georg Rosner, Norbert Sulyok und Walter Temmel, unterstützt vom Grünen Wolfgang Spitzmüller und Dietrich Wertz von Pro Bahn Südburgenland am Bahnhof (siehe Foto oben).

Mit ihrer Aktion wollen sie darauf aufmerksam machen, dass, während im Nordburgenland gerade Sitztests durchgeführt werden, das Südburgenland über gar keinen Bahn-Personenverkehr verfügt. „Im Norden Komfort-, im Süden nur Holzklasse“, so das Resumee.

„Jetzt kommt wieder Bewegung in die Sache“

Am Nachmittag fand dann ein Runder Tisch zur aktuellen Situation statt, mit dabei neben Rosner auch die Bürgermeisterkollegen Ernst Karner (Bad Tatzmannsdorf) und Günter Toth (Oberschützen) sowie Herbert Glotz (Frowos), Landesverkehrskoordinator Peter Zinggl und ein Vertreter der südburgenländischen Regionalbahn von Adi Schuch.

Laut Karner sei positiv, dass „jetzt wieder Bewegung in die Sache kommt“. Ihm sei vor allem die Wiedereröffnung der Strecke Oberschützen-Oberwart, vor allem in touristischer Hinsicht, wichtig.

Und Rosner gab bekannt, dass von allen Beteiligten grundsätzlich Zustimmung signalisiert wurde, das leidige Thema „Holz-Lkw in der Stadt“ (

) zu lösen und die Verladungen künftig in Rotenturm durchzuführen. „Die Willenserklärung ist da, jetzt müssen wir noch vertiefende Gespräche führen“, so Rosner zur BVZ.

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