Erstellt am 19. November 2014, 10:06

von Vanessa Bruckner

Schwellen sind weg: „Laufend Probleme“. Stadtgemeinde entfernt Bodenschwellen auf Oberer Hochstraße. Bürgermeister Rosner: „Es gab laufend Probleme.“

Und weg sind sie. Sechs Bodenschwellen auf der Oberen Hochstraße wurden weggefräst.  |  NOEN, Vanessa Bruckner
„Niemand muss sich mehr um seinen Auspuff fürchten, wenn er zu Besuch kommt“, so ein Anrainer der Oberen Hochstraße auf die Frage, wie er mit der neuen Verkehrssituation zufrieden sei.

Verkehr hat sich seit 1990 stark verlagert

Anfang der 90er Jahre wurden Bodenschwellen auf der Straße errichtet, um den Verkehr zu beruhigen und Autofahrer dazu zu bringen, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Jetzt, über 20 Jahre nach der Errichtung, wurde der Großteil der Schwellen weggefräst.

Nur mehr am Anfang und Ende der Oberen Hochstraße, bei den Kreuzungen mit der Schlainingerstraße und der Molkereistraße, sind sie noch zu finden, die sechs dazwischen wurden weggefräst.

x  |  NOEN, Vanessa Bruckner

Die Gründe für die straßenbauliche Maßnahme erklärt Roland Poiger vom Wirtschaftshof wie folgt: „Die Schwellen waren so hoch angelegt, dass es vor allem beim Winterdienst immer wieder Probleme gab. Laufend mussten Schneepflüge repariert werden. Außerdem hatten wir auch schon Haftversicherungsfälle, weil Autos beim Drüberfahren beschädigt wurden und der Verkehr hat sich durch die Schwellen stark in angrenzende Gassen verlagert. Zu stark.“

Rosner: „Schwellen waren viel zu hoch“

Bis zu 20 Zentimeter hoch waren die Bodenschwellen. Fast alle wurden entfernt. „In Summe wurden sechs Schwellen weggefräst. Die Erhöhungen an den Kreuzungen wie beispielsweise Richtung Molkereistraße bleiben aber bestehen“, informiert Poiger weiter. Auch die gefrästen Stellen im Asphalt bleiben vorerst, so der Leiter des Wirtschaftshofes, „um Autofahrer auch weiterhin vom Rasen abzuhalten.“

Bürgermeister Georg Rosner zur neuen Verkehrssituation an der Oberen Hochstraße: „Die Reaktionen der Anrainer und Autofahrer sind durchwegs positiv. Natürlich sind nicht alle damit einverstanden aber der Großteil befürwortet die neue Situation. Die Schwellen waren einfach viel zu hoch, das haben die Bauherren damals schlichtweg zu gut gemeint.“