Erstellt am 02. September 2015, 09:35

Orovits verlässt OSG-Bühne. „OSG-Urgestein“ Josef Orovits geht, Alfred Kollar übernimmt den Obmann. Sein Stellvertreter wird Rainer Wallner.

Abschied von Josef Orovits (Mitte). Johann Schmidt (l.) löst das »OSG-Urgestein« als Aufsichtsratschef ab, den Obmann übernimmt nun Geschäftsführer Alfred Kollar (r.). Foto: zVg  |  NOEN, zVg

Die diesjährige Generalversammlung der OSG stand – abgesehen von den positiven Zahlen des Jahresabschlusses – ganz im Zeichen eines Generationswechsels.

Orovits verlässt nach 42 Jahren die OSG

Josef Orovits, seit 1972 Funktionär der OSG, von 1973 – 2007 deren Obmann und seither Vorsitzender des Aufsichtsrates, hat sich dazu entschlossen, seine Funktion zur Verfügung zu stellen. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zum landesweit agierenden Bauträger für Wohnungen und Reihenhäuser, für kommunale Projekte bis hin zu Wohnheimen im Sozialbereich.

Orovits wird dem Unternehmen weiterhin verbunden bleiben, und da er über sehr gute Kontakte zu den Bürgermeistern der OSG-Gemeinden verfügt, wird man ihn sicherlich das eine oder andere Mal antreffen.

Kollar als Obmann, Wallner als Stellvertreter

Durch diesen Rücktritt kam es auch zu einer Rochade im Vorstand: Der bisherige Obmann Johann Schmidt, der die letzten acht Jahre als Obmann tätig war, übernimmt die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden. Ihm folgt als Obmann der Geschäftsführer Alfred Kollar nach.

Zum Obmannstellvertreter wurde OSG-Chef-Bauleiter Rainer Wallner gewählt. Das bedeutet, dass erstmals zwei hauptberufliche Vorstandsobleute das Unternehmen führen. Dieser Schritt ist die Folge von längeren internen Diskussionen und Überlegungen, um das Unternehmen für die zukünftigen Herausforderungen besser aufzustellen.

Immerhin weist das Unternehmen OSG eine Bilanzsumme von mittlerweile 1,2 Milliarden Euro aus, bei einem Bauvolumen, welches sich in den letzten Jahren ständig zwischen 80 und 90 Millionen Euro belaufen hat.