Erstellt am 30. Juli 2014, 06:41

von Eva-Maria Leeb

Den Verkehr regeln. ÖVP und FPÖ fordern weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen, vor allem im Bereich der Volksschule.

 |  NOEN, zVg
Seit 2012 herrscht auf den Hauptstraßen und in vielen Wohnstraßen in Pinkafeld eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h.

„Situation bei der Volksschule muss entspannt werden“

„Pinkafeld wurde wieder ein Stückchen attraktiver. Nun gilt es aber, weitere Verkehrsknotenpunkte zu lösen“, sagt FP-Gemeinderat Peter Jauschowetz. So fordere die FPÖ schon lange die Erarbeitung eines Konzepts zur Umgestaltung des Marktplatzes in eine autofreie Zone mit Schanigärten, Parkbänken und freiem Internetzugang als „Ort der Begegnung“ und des Dialogs zwischen den Menschen.

„Auch die Zubringer-, Abhol- sowie Parksituation im Bereich der Volksschule wäre dringend zu lösen. Dort herrschen trotz verkehrsregelnder Polizisten öfters tumultartige Zustände“, sagt Jauschowetz und meint weiter: „Die Situation im Bereich der Volksschule muss rasch und wohlüberlegt entspannt werden. Eine verkehrsberuhigende Maßnahme ist vor allem der Sicherheit unserer Schüler dienlich.“

Gemeindeversammlung: Verkehrskonzept präsentiert

„Die ÖVP war es, die vor Jahren auch im Zuge der ’Entete Florale‘ innerstädtisch die 30km/h-Zone eingeführt hat. Leider wird diese auch heute noch sehr oft nicht eingehalten. Es hat sich zwar einiges zum Guten verändert, es besteht aber noch viel Handlungsbedarf, wie etwa im Bereich der Volksschule“, sagt VP-Vizebürgermeister Fritz Luisser.

SP-Stadtrat Horst Franz erklärt: „Die 30 km/h-Beschränkung hat in den Zeiten eines hohen Verkehrsaufkommens viel zur Sicherheit innerhalb der Stadt beigetragen - das ist auch der primäre Grund, warum diese Beschränkung eingeführt wurde. Die Stadtregierung hat immer sehr viel in die Sicherheit investiert, war es vor einigen Jahren eine Lichtanlage beim Bahnübergang in der Siemensstraße oder die Busbucht vor der HTBL Pinkafeld, die mehr als 1.000 Schülern und Lehrern tägliche Sicherheit gewährt.“

Ein umfassendes Verkehrskonzept wurde bei der Gemeindeversammlung präsentiert, unter anderem wurde auch der Bereich der Volksschule und des Marktplatzes erörtert. Jede bauliche Umgestaltung bedinge aber eine massive Änderung des Verkehrsflusses. In den Gremien werde darüber noch beraten, eine „Horuck-Aktion“ werde es nicht geben.