Erstellt am 11. Juni 2014, 09:01

von Eva-Maria Leeb

Pinkafeld: Ein Denkmal verfällt. Das Denkmal am Alexander Putsch-Platz hat schon bessere Zeiten gesehen. Viele fragen, wann es renoviert wird.

 |  NOEN, zVg
Am Alexander-Putsch-Platz steht ein Denkmal, dass an die Schafwollen- und Deckenfabrik Alexander Putsch, 1878 gegründet und damals eines der größten Unternehmen in der Region, erinnern soll. Seit Jahren zerfällt das Bauwerk zusehends.

FP-Gemeinderat Jauschowetz erzürnt

Die FPÖ hat bereits im Zuge ihres Gemeinderatswahlkampfes 2012 auf eine notwendige Renovierung hingewiesen. Auch seitens der ÖVP wird seit Monaten im Gemeinderat gedrängt, dass die Stadtgemeinde endlich aktiv werden solle.

„Mich ärgert, dass in Pinkafeld die zuständigen Verantwortlichen nicht reagieren. Das ist kein Einzelfall. Es gibt auch keinen Plan, der Erhalt und Renovierung von Denkmälern und anderen gemeindeeigenen Bauten sicherstellt. Auf jeden Fall gibt es keinen diesbezüglichen Budgetposten. So verfallen diese Bauten immer mehr und in Pinkafeld entstehen Ruinen. Kein schöner Anblick, weder für die Einheimischen, noch für unsere Gäste“, sagt FPÖ-Gemeinderat Peter Jauschowetz und meint weiter: „Pinkafeld ist eine der schönsten Städte des Burgenlandes, aber durch den Stillstand seitens der Stadtregierung werden wir diesen Ruf nicht mehr lange aufrechterhalten können.“

SP-Obmann Rechberger weist Vorwürfe zurück

VP-Vizebürgermeister Fritz Luisser: „Für mich ist es unverständlich, dass ein Bürgermeister als Historiker - so bezeichnet er sich immer wieder - derartige Dinge so vernachlässigt. Ähnlich ist es ja mit den Dingen, die im Rahmen der Entente Florale geschaffen wurden.“

Die Vorwürfe, es geschehe hier nichts, weist SP-Stadtparteiobmann Franz Rechberger zurück: „Der Bürgermeister hat eine Renovierung des Denkmals bereits in Auftrag gegeben. Es ist klar, dass hier etwas getan werden muss und das wird so bald als möglich geschehen.“