Erstellt am 15. Juli 2015, 06:41

von Michael Pekovics

Antrag: Landtag soll Maczek ausliefern. „Waschanlagen-Causa“ in Pinkafeld beschäftigt den Immunitätsausschuss im Land. Der dürfte ausliefern. Staatsanwaltschaft will ermitteln.

Gelassen. Stadtchef Kurt Maczek ist sich keiner Schuld bewusst: »Setze mich nur für Bürger ein.«  |  NOEN, Pekovics

Kaum hat die neue Legislaturperiode begonnen, gibt es auch schon den ersten Auslieferungsantrag gegen einen Landtagsabgeordneten.

Bürgermeister Maczek im Fokus der Staatsanwaltschaft

Im Visier der Staatsanwaltschaft ist Pinkafelds Bürgermeister Kurt Maczek, gegen den laut Sachverhaltsdarstellung „ein Anfangsverdacht … wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt“ besteht.

Konkret wird Maczek seitens der Roto Immobilien GmbH vorgeworfen, die Bauverhandlung für eine neue Waschanlage bewusst hinausgezögert zu haben. Im Frühjahr wurde ausgehend von dieser Causa sogar ein Baustopp für den gesamten betroffenen Bereich verhängt – die BVZ hatte berichtet:



Im Gespräch mit der BVZ ist Maczek wenig überrascht: „Damit habe ich gerechnet. Aber ich habe mich für meine Bürger eingesetzt und gesagt, ich werde alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um den Bürgern, die rund um die geplante Waschanlage wohnen, zu helfen.“

Den Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft sieht Maczek „gelassen“ entgegen: „Ich bin mir keiner Schuld bewusst und bin dazu da, Politik für die Menschen in meiner Gemeinde zu machen.“