Erstellt am 15. Oktober 2015, 12:22

von Eva-Maria Leeb

Mit Kooperation Flüchtlingen gemeinsam helfen. Stadtgemeinde und Verein „Pink-up - Pinkafeld hilft“ wollen verstärkt zusammenarbeiten, um Flüchtlinge zu unterstützen.

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Der Sozialausschuss der Stadtgemeinde Pinkafeld hat sich intensiv mit dem Thema „Flüchtlingsunterbringung“ auseinandergesetzt.

Unterstützung soll auf drei Säulen stehen

Obmann Horst Franz hielt in Anknüpfung an sein Plädoyer im letzten Gemeinderat seine Wünsche an den Ausschuss fest.

Er möchte die Hilfe und Unterstützung der Stadtgemeinde auf drei Säulen stellen – Hilfe für die Menschen, die nach Pinkafeld kommen und Schutz suchen, Unterstützung für jene Menschen, die mit ihrem Ehrenamt Menschen unterstützen, und als dritte Ebene eine nachhaltige positive Stimmung zum Thema Asylwerber machen.

Weiters forderte Franz, diese Thematik nicht unter Allfälliges zu diskutieren, sondern es auf die nächsthöhere Ebene des Stadt- und Gemeinderates zu heben.

Verein hilft, Gemeinde will unterstützen

Derzeit leben rund 40 Asylwerber in der Stadt, der Verein „Pink-up – Pinkafeld hilft“ unterstützt sieben Familien. Der Verein hat circa 120 Mitglieder, die ehrenamtlich agieren und den Familien bei der Integration helfen. Jede Flüchtlingsfamilie hat eine eigene Pinkafelder „Patenfamilie“.

Die Gemeinde will den Verein verstärkt unterstützen, unter anderem bei der Wohnungssuche, auch durch vereinzelte Mithilfe durch den Bauhof bei Möbeltransporten. Eine in der Gemeinde tätige Person soll als Ansprechpartner agieren, soll für das Thema Flüchtlinge als zentrale Informationsstelle dienen und vor allem die rechtlichen Bedingungen und Fördermöglichkeiten durch das Land Burgenland in Erfahrung bringen.

In den nächsten Ausgaben der „Stadtinfo“ soll jeweils eine Seite der Thematik Flüchtlinge gewidmet sein – die Inhalte reichen dabei von der Vorstellung des Vereines, über einen Faktencheck, Berichte über die Situation und die Vorstellung einer Familie. So soll auch die Bevölkerung mehr in die Thematik eingebunden werden.