Erstellt am 14. Januar 2015, 09:11

von Michael Pekovics

Neue Waschanlagen regen Anrainer auf. Zwei bis drei Autowaschanlagen sind derzeit in Planung. Besonders gegen eine gibt es Widerstand – von Anrainern und Gemeinde.

Geplante Standorte. Eine Anlage ist zwischen Forstinger und Weninger geplant (linke freie Fläche), die andere gegenüber (Ecke Wienerstraße/Karolingergasse). Und auch das Autohaus Simon (Bildrand rechts unten) hat angeblich diesbezügliches Interesse. Foto: Google Maps  |  NOEN, Google Maps
Die zweitgrößte Stadt des Bezirks hat Bedarf an Autowaschanlagen. Das beweist die Tatsache, dass aktuell zwei bis drei dieser Anlagen in Planung sind – alle im Bereich des Marktfeldes. Bei einer kommt es aber zu massiven Protesten der Anrainer (siehe unten).

Projektbetreiber: Bau wird „nicht zu verhindern sein“

Die Rede ist von einem geplanten Standort an der Wienerstraße in Fahrtrichtung Wien. Das dortige Grundstück ist als Bauland-Mischgebiet gewidmet, was den Bau derartiger Anlagen grundsätzlich möglich macht.

Dennoch sagt Bürgermeister Kurt Maczek (SPÖ): „Wir werden alle gesetzlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um das zu verhindern.“ Hintergrund sind einerseits zahlreiche Anrainerproteste, andererseits gibt es für Waschanlagen kaum Kommunalsteuer, weil keine Mitarbeiter angemeldet sind.

Für Projektbetreiber Thomas Rossmann (Roto Immobilien) wird der Bau aber „nicht zu verhindern sein, wenn sich die Gemeinde an das Gesetz hält. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und halten uns an die Bestimmungen.“

Vizebürgermeister wünscht sich neue Gespräche

Ein anderes Grundstück komme für ihn nur dann infrage, wenn es gleichwertig ist: „Die Unterlagen liegen bei der Gewerbebehörde, die nun entscheiden muss.“

Vizebürgermeister Friedrich Luisser (ÖPV) wünscht sich neue Gespräche: „Wir brauchen wieder eine gute Gesprächsbasis und sollten uns alle noch einmal an einen Tisch setzen.“

Davon dürfte Rossmann aber wenig halten, schließlich wurde er „von Maczek regelrecht aus dessen Büro geworfen“. Maczek will nun prüfen, ob eine Fläche neben der neuen Park&Ride-Anlage geeignet wäre.