Pinkafeld

Erstellt am 06. Juli 2016, 03:18

von BVZ Redaktion

Schnelle E-Tankstelle. Mit der neuen Strom-Schnellladestation in Pinkafeld bietet Energie Burgenland tolles Service für E-Autobesitzer.

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Die erste Speed-Tankstelle für Elektroautos im Burgenland wurde beim Bahnhof Pinkafeld vergangene Woche in Betrieb genommen. Sie spielt eine wichtige Rolle auf der Nord-Süd-Achse des Landes und ist Teil des länderübergreifenden Projektes „MISch - Modellregionsübergreifendes Interoperables Schnellladen“. Dieses wurde entwickelt, damit die Nutzung von Elektroautos noch attraktiver gemacht wird.

In 15 bis 20 Minuten auf 80 Prozent

Eine gute Ökobilanz ist der Energie Burgenland wichtig. Daher forciert das Unternehmen die Verwendung von sauberer Energie und baut kontinuierlich das Stromtankstellennetz aus.

Das Besondere in Pinkafeld: Bei der Schellladestation kann das E-Auto innerhalb von nur 15 bis 20 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen werden. Dadurch steht binnen kurzer Zeit fast die gesamte Reichweite für die nächste Fahrt zur Verfügung. Der Strom dafür kommt aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen und wird bis Ende 2016 von der Energie Burgenland kostenlos zur Verfügung gestellt.

„Die Schnellladestationen sind ein immenser Fortschritt für die Nutzung von Elektroautos. Nach Pinkafeld werden wir weitere Speed-Tankstellen in Neusiedl, Eisenstadt und Oberpullendorf errichten“, erklärt Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender der Energie Burgenland.

Umweltlandesrätin Astrid Eisenkopf sagt: „Mit dem Ausbau wird nicht nur die Ladeinfrastruktur für E-Autos erweitert, sondern auch die Nutzung von elektrifizierten Fahrzeugen einfach und selbstverständlich gestaltet. Mit einem Elektroauto fährt man 100 Prozent emissionsfrei, ohne auf Komfort und Dynamik zu verzichten.“

Derzeit befinden sich 17 öffentliche und zahlreiche private Ladestationen im Burgenland. Bis 2018 sollen weitere 40 öffentliche E-Tankstellen errichtet werden.

„Die schnelle Ladetechnik bedeutet einen riesigen Fortschritt für die E-Mobilität. Wir engagieren uns im ökologisch sinnvollen Mobilitätsmanagement und errichten nicht nur die Ladeinfrastruktur. Wir haben auch schon 19 Elektrofahrzeuge im betriebseigenen Fuhrpark“, erklärt Alois Ecker, Vorstandsdirektor der Energie Burgenland.