Erstellt am 12. Mai 2016, 05:04

von Eva-Maria Leeb

Hilfe bei Integration. „BIP - Begegnung in Pinkafeld“ will den Flüchtlingen helfen, in ihrer neuen Heimat Fuß zu fassen.

Setzen sich für die Integration von Flüchtlingen in Pinkafeld ein. Stadtrat Horst Franz, Christina Holper, Edi Posch und Hans Sluka. Foto: Leeb  |  NOEN, Leeb
Der Verein „Pink Up Help“ hat kürzlich die Räumlichkeiten des ehemaligen Jugendzentrums bezogen und betreut dort mehr als 60 Flüchtlinge, die in Pinkafeld ein neues Zuhause gefunden haben.

Unter dem Motto „BIP - Begegnung in Pinkafeld“ soll dies ein Raum für Menschen und Familien aus Pinkafeld und anderen Ländern sein, in denen das Miteinander im Vordergrund steht.

136 Aktivitäten seit Anfang Feber

„Diese Menschen sind gekommen und einige werden auch bleiben. Wir wollen ihnen helfen, sich in die Gesellschaft zu integrieren und im Gegenzug auch eine Angstmache in der heimischen Bevölkerung verhindern“, erklärt Hans Sluka, einer der Verantwortlichen des Vereines.

Zahlreiche Pinkafelder engagieren sich bereits ehrenamtlich, bringen ihr Fachwissen und ihre Zeit ein, um den Familien zu helfen, in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Auch die Gemeinde unterstützt das Projekt. Das Angebot reicht dabei von Deutschkursen, über die Begleitung durch Hauspaten, bis hin zur Unterstützung in der Schule, bei bürokratischen und organisatorischen Problemen.

Seit 1. Feber haben bereits 136 Aktivitäten in den BIP-Räumen stattgefunden, zahlreiche weitere werden folgen. Wer mithelfen möchte, ist gerne willkommen. Infos: www.fluechtlingshilfe-pinkafeld.blogspot.co.at.