Erstellt am 15. April 2015, 09:51

von Michael Pekovics

"Pro Bahn" macht Druck. Vier ÖVP-Politiker als erste Unterzeichner einer "Verpflichtungserklärung" von "Pro Bahn". Initiator Dietrich Wertz erhofft sich dadurch auch nach Wahl mehr Unterstützung.

Bernhard Hirczy, Walter Temmel, Norbert Sulyok und Georg Rosner (v.l.) haben bereits unterschrieben. Viel Hoffnung, dass auch SPÖ-Politiker unterschrieben werden, hat Dietrich Wertz (Mitte) aber nicht: »Vereinzelt wird es zwar Zustimmung geben, aber damit würde ja etwas gefordert, was Hans Niessl und Helmut Bieler schon längst umsetzen hätten können.«  |  NOEN, zVg

Die Initiative „Pro Bahn Südburgenland“ mit Dietrich Wertz an der Spitze lässt nicht locker und unternimmt vor der Landtagswahl einen weiteren Anlauf, um ihren Anliegen mehr Gehör zu verschaffen. Dazu wurde eine sogenannte „Verpflichtungserklärung“ (Wertz: „Ein Zehn-Punkte-Programm für die Mobilitätszukunft des Südburgenlandes“) verfasst, die von Politikern unterschrieben werden kann.

Damit geben sie ein klares Bekenntnis für ein zeitgemäßes, öffentliches Verkehrssystem im Südburgenland ab. „Unsere Initiative bietet allen mutigen und zukunftsorientierten Politikern jetzt die Chance, sich für die nächste Legislaturperiode für ein klar umrissenes Zehn-Punke-Programm im Öffi-Bereich festzulegen. Unseres Wissens wird eine solche Idee erstmals in der burgenländischen Landesgeschichte umgesetzt“, sagt Wertz.

„Das Tor nach Graz und Budapest aufmachen“

Bernhard Hirczy begründete in seinem Statement die Unterstützung für das Anliegen so: „Mir ist es eine Herzensangelegenheit, die Tore nach Graz und Budapest wieder aufzumachen.“ Ähnlich argumentierten Walter Temmel und Norbert Sulyok sowie Oberwarts Stadtchef Georg Rosner. Letzteren stimmen „die zuletzt positiven Meldungen auf Basis von Studien“ optimistisch, dass es mit der Weiterentwicklung der Bahn bald tatsächlich ernst werden könnte.

Bernhard Hirczy, Walter Temmel, Norbert Sulyok und Georg Rosner (v.l.) haben bereits unterschrieben. Viel Hoffnung, dass auch SPÖ-Politiker unterschrieben werden, hat Dietrich Wertz (Mitte) aber nicht: „Vereinzelt wird es zwar Zustimmung geben, aber damit würde ja etwas gefordert, was Hans Niessl und Helmut Bieler schon längst umsetzen hätten können.“