Erstellt am 23. März 2011, 00:00

Projekte auf dem Prüfstand. SÜDBURGENLAND PLUS / Ökoenergie, Ökomobilität, Kleinstunternehmen und Dorferneuerung – das sind die vier Schwerpunkte der Netzwerkgruppen Südburgenland.

Gerhard Pongracz, Landesrat Werner Falb-Meixner, Ursula Maringer und Walter Temmel (v.l.) präsentierten eine erfolgreiche Zwischenbilanz des Projekts. PEKOVICS  |  NOEN
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VON MICHAEL PEKOVICS

BURGENLAND / „Menschen am Land brauchen bessere Ideen“, brachte es südburgenland plus-Obmann Walter Temmel auf den Punkt. Vor rund einem halben Jahr wurden Netzwerkgruppen gebildet, um Projektideen zu entwickeln. Unter den vier Schwerpunkten Ökoenergie, Ökomobilität, Kleinstunternehmen und Dorferneuerung entstanden zahlreiche Ideen, die bis Mai konkretisiert werden sollen.

„Wir wollten die gesamte Intelligenz der Region bündeln – und das ist uns gelungen“, freute sich Geschäftsführerin Ursula Maringer. Landesrat Werner Falb-Meixner nannte die Bildung der Netzwerkgruppen gar „einen Meilenstein“. Für Gerhard Pongracz, stellvertretender Obmann, ist das Projekt vor allem deswegen wichtig, weil „jeder seine Gemeinde aus einem anderen Blickwinkel sieht“.

Rund 100 Menschen haben sich zu den vier Themenschwerpunkten Gedanken gemacht, über 80 Entwicklungsansätze wurden angedacht. „Ich bin überzeugt, dass es gelingt, pro Themenfeld mindestens ein bis zwei plausible Ideen für die Region zu erhalten“, hofft Maringer. Darunter sollen laut Falb-Meixner auch Projekte sein, die „das Leben am Land auch wirtschaftlich machbar machen“. Nur so könne die immer stärker werdende Landflucht gestoppt werden. Für die vier Schwerpunktthemen wurden Mentoren ernannt. Reinhard Koch (Ökoenergie), Roman Michalek (Ökomobilität), Thomas Novoszel (Kleinstunternehmen) und Hannes Klein (Dorferneuerung) sollen die verschiedenen Ideen koordinieren.

In den kommenden vier Ausgaben der BVZ werden die vier Netzwerkgruppen ausführlich vorgestellt.