Erstellt am 03. Dezember 2014, 09:47

von Elisabeth Kirchmeir

Kupfer gestohlen und weiterverkauft. Mehr als 6000 Kilogramm Kupfer wurden aus Metallwarenbetrieb gestohlen und gewinnbringend verkauft - Prozess.

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Von 2012 bis Juli 2014 entwendete ein Mitarbeiter eines Metallwarenbetriebs aus dem Bezirk Oberwart mehr als 6000 Kilogramm Kupfermaterial von der Betriebsstätte des Unternehmens und transportierte das Metall mit seinem Privatauto ab. Der Schaden, den der Metallwarenbetrieb geltend machte, soll sich auf 48.000 Euro belaufen.

Der Kupferdieb arbeitete mit einer 23-jährigen Frau zusammen, die ihm bei der Verwertung des Diebesgutes half. Beide Angeklagten hatten sich schuldig bekannt und waren wegen schweren gewerbsmäßigen Diebstahls bereits zu jeweils zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

Händler wurde wegen Hehlerei angeklagt

Vorige Woche musste sich jener Händler vor Gericht verantworten, der das Kupfermaterial um 24.652 Euro angekauft und gewinnbringend verkauft haben soll. Ihm wurde Hehlerei vorgeworfen.

Der Händler behauptete, er habe nicht gewusst, dass es sich um Diebesgut handelte. „Ich gehe davon aus, dass er es ab der dritten Lieferung wusste“, meinte Richterin Karin Knöchl und bot dem Beschuldigten eine Diversion an.

Dieser übernahm schließlich die Verantwortung für seine strafbaren Handlungen und akzeptierte die Diversion. Nachdem er die ihm auferlegte Geldbuße einbezahlt hatte, wurde das Verfahren gegen ihn eingestellt.