Erstellt am 26. November 2014, 10:41

von Michael Pekovics

Wirbel um Asylwerber. Drei verletzte Personen nach Raufhandel in der Nacht auf Sonntag in Rechnitz. Für den Beteiligten Werner Aigner ein „Skandal“.

Erschüttert. Laut Werner Aigner sei seine Gruppe von drei Asylwerbern attackiert worden. Fotos: zVg  |  NOEN, zVg

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2.30 Uhr ereignete sich in Rechnitz ein Raufhandel, bei dem insgesamt fünf Personen im Alter von 18, 19, 36, 41 und 50 Jahren beteiligt waren. Drei davon wurden verletzt, die Personen konnten erst durch die eintreffende Polizei getrennt werden (

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Vorfall könnte auch anders abgelaufen sein

Laut Werner Aigner, einem der Beteiligten, sei seine Gruppe „zugegeben etwas lautstark“ auf dem Weg von einer Geburtstagsparty in eine Diskothek gewesen: „Plötzlich ging ein Haustor auf und drei Asylwerber gingen auf uns los, einer davon sogar mit einem Elektroschocker. Sie warfen uns vor, ihre Familien beim Schlafen zu stören.“

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Dabei wurde Richard Beigelbeck verletzt (siehe Foto links), Aigner rief dann die Polizei, weil die Situation weiter zu eskalieren drohte. Erst die eintreffenden Polizeibeamten konnten den Streit schlichten.

„Den Elektroschocker ließen die Flüchtlinge dann verschwinden – ein Skandal“, sagt Aigner. Die Polizei wollte zum Vorfall nicht Stellung nehmen: „Die Zeugeneinvernahme und die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.“

Recherchen in Rechnitz ergaben, dass sich der Vorfall durchaus auch anders abgespielt haben könnte: Aus dem Umfeld der Flüchtlinge war nämlich zu erfahren, dass die Flüchtlinge die Nachtschwärmer nur deshalb zur Rede stellen wollten, weil diese wiederholt an das Haustor geklopft hatten.

BVZ.at hatte am Sonntag berichtet: