Erstellt am 04. September 2014, 12:17

Raubüberfall auf Juwelier geklärt. Ein Jahr nach dem Überfall auf einen Juwelier in Rechnitz (Bezirk Oberwart) hat die Polizei den Fall geklärt. Drei Verdächtige sitzen in Haft, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Donnerstag.

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Bei dem am 2. August 2013 durchgeführten Coup war der mit einer Pistole bewaffnete Täter ohne Beute geflüchtet, nachdem die Frau des Juweliers zu schreien begonnen hatte.

Als verdächtig gilt ein Trio aus Ungarn im Alter von 21, 28 und 39 Jahren. Der 28-Jährige soll damals an einem Vormittag das Juweliergeschäft am Hauptplatz von Rechnitz betreten und die Frau des Eigentümers mit vorgehaltener Waffe bedroht haben. Als die Überfallene laut um Hilfe zu schreien begann, ergriff der Mann ohne Beute die Flucht. Vor dem Geschäft soll der 21-Jährige mit einem Motorrad gewartet haben, mit dem sich beide aus dem Staub machten.

Bei dem Fall kooperierten Ermittler des Kriminaldienstes Oberwart mit Kollegen von der Polizei im ungarischen Komitat Vas. Bei den Erhebungen stießen die Beamten auch auf einen 39-Jährigen. Er wird verdächtigt, die Tatwaffe organisiert zu haben und soll außerdem der Auftraggeber des missglückten Raubes sein.

Der mutmaßliche Haupttäter wurde in Österreich in Untersuchungshaft genommen, seine beiden Komplizen sitzen in Ungarn im Gefängnis. Eine Auslieferung wurde in Aussicht gestellt, hieß es von der Landespolizeidirektion.