Erstellt am 29. Februar 2012, 00:00

Rohrbruch: Lecks in Häusern und Leitung. EINSATZ / Großer Wasserverlust aktivierte vergangene Woche Litzelsdorfer Alarmsystem. Schaden wurde rasch behoben.

LITZELSDORF / Drei Rohrbrüche sorgten vergangenen Freitag und Samstag für Aufregung in der Gemeinde – geringer Wasserdruck war die Folge. Am Freitag Morgen informierte Bürgermeister und Obmann der Wassergenossenschaft Peter Fassl die Bevölkerung per Newsletter über „massive Wasserverluste seit gestern Abend“, regte die LitzelsdorferInnen zu einem sparsamen Umgang mit dem Wasser an und bat um Mithilfe und Meldungen von Auffälligkeiten bei der Gemeinde.

Niemand wusste, wo sich  das Leck genau befand

Zunächst war die Ursache für das Wegfließen des Wassers nämlich völlig unklar. Die Verantwortlichen gingen zwar von einem Rohrbruch beziehungsweise einer aufgefrorenen Leitung aus, man wusste aber nicht, wo sich das Leck genau befand. Fassl erzählt: „Am Donnerstag Abend erhielt ich über unser Alarmsystem, das aktiviert wird, wenn das Wasser im Behälter unter eine bestimmte Grenze fällt, eine Mitteilung, und so wurde ich auf den ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch aufmerksam.“ Sofort begannen Gemeindemitarbeiter mit der Suche nach der undichten Stelle.

Rohrbruch in einem Haus  und in der Hauptleitung

„Ich habe auch dann den Vorstand der Wassergenossenschaft über das Problem informiert“, schildert Fassl. „In der Früh sind wir dann von Haus zu Haus gegangen, um zu schauen, ob wir irgendwo etwas finden. Wir sind dann relativ schnell auf die Ursache gestoßen: Der Keller eines leer stehenden Privathauses stand aufgrund eines Rohrbruches unter Wasser, und auch bei der Hauptleitung gab es eine undichte Stelle.“ Man nimmt an, dass beide Leitungen durch den strengen Frost der vergangenen Wochen beschädigt wurden, und es durch das Auftauen in den letzten Tagen zum Austreten des Wassers kam. Die Rohrschäden konnten mithilfe von Firmen aber noch im Laufe des Vormittags behoben werden und so war „zu Mittag wieder alles in Ordnung“, erklärt Fassl. Auch der dritte Rohrbruch – ebenfalls in einem nicht bewohnten Einfamilienhaus – wurde noch am Samstagabend in Ordnung gebracht.

Keine Auswirkungen in  den Haushalten spürbar

Die meisten Gemeindebürger hatten von den Problemen gar nichts mitbekommen. „Wir mussten die Versorgung nur während der Reparatur kurz einstellen“, erzählt Fassl. „Zum Glück haben wir unser Notfallsystem. Früher wären wir quasi im Kreis gelaufen, jetzt läuft alles koordiniert ab.“