Erstellt am 27. Februar 2013, 00:00

Runden mit dem Rad. Grenzenlos Radeln / Die Regionen Szombathely, Oberwart und das steirische Thermenland wollen zur perfekten Raddestination werden.

Gemeinsam grenzenlos engagieren. Die Bürgermeister der Region und Tourismusverantwortliche vom steirischen Thermenland sowie vom Regionaltourismus präsentierten das Projekt „Grenzenlos Genussradeln“. Die Umsetzung ist bis Ende 2014 geplant. Pekovics  |  NOEN
Von Michael Pekovics

OBERWART / Am Montag stellten Verantwortliche von „Savaria Turizmus“, „Thermenland Steiermark“, die Gemeinde Narda und der Tourismusregionalverband Oberwart-Bad Tatzmannsdorf das Projekt „Grenzenloses Genussradeln“ vor.

Geplant ist, die drei Regionen mit Radwegen zu vernetzen (die BVZ berichtete bereits vorab darüber). Ziel ist, zu einer Top-Destination für Radtouristen zu werden. Als erster Schritt soll nun ein Masterplan entwickelt werden, der dann zur Umsetzung gelangen soll. Im Südburgenland selbst soll kein einziger neuer Radweg gebaut werden. Was aber zur Diskussion steht, ist die Route, denn: „Wir wollen so weit als möglich von stark befahrenen Straßen wegbleiben“, sagt Projektleiter Hans-Peter Neun, der auch die treibende Kraft hinter dem Projekt ist.

Projektkosten werden 

Das gesamte Projekt schlägt mit 970.000 Euro zu Buche, 70 Prozent davon werden gefördert. Entlang der Strecke sollen Angebote geschaffen, erneuert oder ausgebaut werden. Neun denkt dabei vor allem an die Geschichte: „Früher gab es viele römische Siedlungen. Wir wollen zum Beispiel die römische Wasserleitung bei Rechnitz herrichten.“ Für Landesrätin Michaela Resetar werden mit dem Projekt drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: „Zusätzliche Gäste, eine bessere Bettenauslastung und eine Steigerung der Verweildauer der Gäste.“ Schließlich sollen die Routen so angelegt werden, dass die Radtouristen insgesamt fünf Tage unterwegs sein können. Davon sollen auch die rund 400 Betriebe entlang der Strecke profitieren.

Früher informiert. Bereits Ende 2012 kannten BVZ-Leser das Projekt.