Erstellt am 13. März 2013, 00:00

Rutschende Umfahrung. Straßen / Die Böschung der Umfahrung zwischen Dürnbach und Rechnitz rutscht auf mehreren hundert Metern ab. Grund sind die großen Wassermengen der vergangenen Wochen.

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Von Michael Pekovics

DÜRNBACH/SCHACHENDORF / So wie schon vor vier Jahren rutscht auch im heurigen März die Böschung der Umfahrung zwischen Dürnbach/Schachendorf und Schachendorf ab. Auf einer Länge von mehreren hundert Metern hat sich der Boden in Bewegung gesetzt, gesperrt muss die Straße im Gegensatz zu 2009 aber nicht werden.

Laut Erwin Pausz, Leiter des Bau- und Betriebsdienstleistungszentrums Süd (BBS), ist das Wetter der vergangenen Wochen für die Rutschungen verantwortlich: „Zuerst die intensiven Schneefälle, dann die Schmelze und schlussendlich der starke Regen an mehreren Tagen – durch diese Umstände sind nicht nur die Böschung der Umfahrung, sondern auch andere Straßenböschungen abgerutscht. Die Witterungsverhältnisse sind für unsere geologischen Verhältnisse tatsächlich ein Problem.“ Am Montag waren Experten vor Ort, um die Lage genau zu analysieren. „Danach wird ein Konzept erarbeitet, wie man das Problem technisch am besten löst“, erklärt Pausz. „Dabei wird natürlich auch der

wirtschaftliche Aspekt nicht außer Acht gelassen. Eine Gefahr für die Verkehrssicherheit bestehe aber nicht.“