Oberwart

Erstellt am 16. November 2016, 05:09

von Michael Pekovics

Neue Leitungen schonen Oberwarts Stadtbudget. Die Stadtgemeinde erspart sich durch die Sanierung der Wasserleitungen mehr als 100.000 Euro pro Jahr: „Zahlt sich aus.“

Symbolbild  |  Bilderbox.com

Investitionen in die Infrastruktur machen sich bezahlt, nicht nur, was die Stadtgemeinde Oberwart betrifft. Die erspart sich nämlich durch die Sanierung der Wasserleitungen rund 100.000 Euro pro Jahr.

„Viele der Leitungssysteme sind in die Jahre gekommen“

„Bereits nach der ersten Sanierung vor einigen Jahren von der Wirtschaftskammer Richtung Zentrum haben wir den Effekt bemerkt“, erzählt Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP). Und Christian Portschy, Geschäftsführer des Wasserverbandes Südliches Burgenland (WVSB), bestätigt: „Die Ersparnis ist deutlich, die Stadt erspart sich zwischen 10 und 15 Prozent Wasser, das sind zwischen 100.000 und 150.000 Kubikmeter – und das pro Jahr.“

In Geld ausgedrückt sind das immerhin rund 100.000 Euro mehr, die in der Gemeindekassa bleiben und nicht im Boden versickern. Insgesamt verbraucht die Stadtgemeinde rund eine Million Kubikmeter Wasser jährlich.

Über den ganzen Bezirk gesehen ist die Situation aber nicht so rosig wie in Oberwart. „Viele der Wasserleitungssysteme sind in die Jahre gekommen“, weiß Portschy, dem gemeinsam mit seinem Team Unregelmäßigkeiten in der Wasserversorgung sofort auffallen: „Dafür steht uns die modernste Technik zur Verfügung. Damit wissen wir wenigstens, wo auffällig viel Wasser verbraucht wird – im Prinzip sehen wir jeden Hydranten im System.“

Sein Appell an die Gemeinden: „Überall dort, wo Investitionen in den Unterbau anstehen, sollte an die Erneuerung der Wasserleitungen gedacht werden.“