Erstellt am 23. Dezember 2015, 04:28

von NÖN Redaktion

Schantl bester „Zivi“. Michael Schantl absolvierte seinen Zivildienst im SOS Kinderdorf Pinkafeld und hilft jetzt Straßenkindern in Ecuador. Er ist Zivildiener des Jahres.

Vom hügeligen Burgenland ins bergige Ecuador. Der Burgenländische Zivi des Jahres Michael Schantl.  |  NOEN, zVg

Seine Auszeichnung zum Zivildiener des Jahres konnte Michael Schantl nicht entgegennehmen, denn seine Reise führte ihn direkt vom SOS Kinderdorf Pinkafeld, wo er seinen Zivildienst abgeleistet hat, nach Ecuador, wo er an einem Projekt für Straßenkinder mitarbeitet.

Die Freude über seine Auszeichnung ist für den 20-Jährigen sehr groß. „In meinem Zivildienst konnte ich unbezahlbare Erfahrungen im Bereich der Kinder und Jugendfürsorge sammeln und so habe ich mich entschieden, in ein anderes Land zu gehen, um mich dort für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche einzusetzen“, erklärt Schantl.

Marek Zeliska, Pädagogischer Leiter vom SOS-Kinderdorf, hat den Preis stellvertretend entgegengenommen.

„Michael hat bewiesen, wie man Kinder mit schweren Schicksalen und Traumata betreut und in schweren Situationen unterstützt. Er wusste die Kinder zu begeistern und zu motivieren und vermittelte ihnen damit tolles Selbstvertrauen“, ist Zeliska voll des Lobes für den Zivildiener des Jahres.