Erstellt am 15. Oktober 2013, 10:28

Schulbusverkehr sorgt für Kritik. Verkehr / Überfüllte Busse und zu frühe Abfahrten ärgerlich für Schüler und Eltern. Ab dieser Woche ein zusätzlicher Postbus ab Oberschützen.

Von Michael Pekovics

Verkehr / Vor allem in der ersten Schulwoche kommt es immer wieder vor, dass Schulbusse überfüllt sind, Schüler keinen Platz haben und auf die nächste Verbindung warten müssen. Aber auch einige Wochen danach besteht das Problem weiter, vor allem auf den Linien ab Oberschützen und ab Pinkafeld.

„Busse fahren immer wieder vor geplanter Zeit ab“

„Mein Sohn muss immer den zweiten Bus nehmen, weil der erste überfüllt ist. Und dass Schüler im Bus stehen müssen, ist ohnehin schon normal“, ärgert sich eine Mutter im Gespräch mit der BVZ. „Außerdem kommt es immer wieder vor, dass Schulbusse in Oberwart vor der geplanten Fahrtzeit abfahren und so mein Sohn immer eine Stunde länger warten muss, als notwendig“, so der Vater eines HAK-Schülers.

Nun scheint es aber eine Lösung für diese Probleme zu geben. Laut HAK-Direktor Andreas Lonyai wurden gemeinsam mit der Südburg die Buspläne durchgearbeitet. „Bis auf einige wenige Einzelfälle funktioniert es jetzt.“ „Grundsätzlich sind die Fahrpläne auf die Schulschlusszeiten abgestimmt“, sagt Südburg-Geschäftsführer Heinz-Peter Krammer, dessen Unternehmen von einigen Direktoren als „diesbezüglich vorbildlich“ bezeichnet wurde.

Postbus-Sprecher Posch sieht Handlungsbedarf gegeben

Weniger Lob gibt es für die Postbusse. „Die Südburg schiebt bei Bedarf schnell Busse ein, bei der Post ist das etwas anders“, sagt etwa Oberschützens NMS-Direktorin Elisabeth Schoditsch.

Im Gespräch mit der BVZ versprach Postbus-Pressesprecher Christoph Posch aber Besserung: „Die Überprüfung der Linien hat ergeben, dass tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Wir werden noch in dieser Woche zu Mittag einen zweiten Bus ab Oberschützen einsetzen.“

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Michael Pekovics zum Thema: