Erstellt am 11. Mai 2016, 05:54

von Vanessa Bruckner

Schwerer Unfall: Ranftl fordert 30er. Nach schwerem Unfall im Stadtzentrum fordert Günter Ranftl (Grüne) eine 30er Zone für Großpetersdorf - und steht damit alleine da.

Unfall. Bei einem Zusammenstoß zwischen PKW und Moped im Gemeindegebiet wurde ein 17-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Foto: zVg  |  NOEN, zVg

„Angesichts des Verkehrsunfalles mit lebensgefährlich verletztem Mopedlenker möchte ich neuerlich dazu anregen, im Zentrum der Marktgemeinde eine 30er-Zone, mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen einzurichten“ – so steht es in der Presseaussendung vom Grünen Gemeinderat, Günter Ranftl.

Wie BVZ.at berichtete (siehe ganz unten), kam es vergangene Woche im Ortsgebiet von Großpetersdorf zu einem Unfall, bei dem ein jugendlicher Mopedfahrer von einem Auto erfasst und dabei lebensgefährlich verletzt wurde.

  „Da sehe nicht nur ich Handlungsbedarf“

Ranftl: „Die Verkehrssituation in Großpetersdorf gehört, auch unabhängig von dem tragischen Unfall, geändert. Es kann nicht sein, dass Fahrzeuge und Schwerlaster weiter mit 50 km/h durch unseren Ort donnern. Da sehe nicht nur ich Handlungsbedarf.“

Auf Nachfrage der BVZ scheint es allerdings, als stünde Ranftl mit seiner Forderung nach einer 30er-Zone im Ortsgebiet alleine da. Bürgermeister Wolfgang Tauss (SPÖ): „Überhöhte Geschwindigkeit war definitiv nicht an dem tragischen Unfall schuld. Wir haben durch Umbauarbeiten bereits eine Verkehrsberuhigung erzielt. Der Einzige, der noch immer ein Verkehrsproblem hat, ist Herr Ranftl selbst.“

Auch VP-Vize Gregor Hafner „ist sich nicht sicher, ob eine 30er Zone im Ort wirklich etwas verbessern würde“.

BVZ.at hatte berichtet: