Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Silberhelme aus dem ganzen Land trafen sich. ZUSAMMENKUNFT / 800 Feuerwehrleute aus dem ganzen Burgenland waren am Samstag bei einer Tagung in Oberwart.

Landesfeuerwehrkommandant Ing. Alois Kögl, Löschmeister Daniel Fassl und Landesvize Feuerwehrreferent Mag. Franz Steindl.  |  NOEN
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OBERWART / Rund 800 Feuerwehrkommandanten und deren Stellvertreter nahmen am Samstag am Weiterbildungs- und Informationslehrgang für Führungskräfte in der Messehalle in Oberwart teil.

Neben der Bilanz 2011 wurde auch Vorschau auf das laufende Arbeitsjahr gehalten. Die Modernisierung des Funkwesens war dabei ebenso Thema, wie die Weiterführung der Diskussion über die Dienstfreistellung für Feuerwehrleute bei Einsätzen.

88.000 Einsatzstunden bei  6.6000 Einsätzen geleistet

Im Vorjahr mussten Burgenlands Feuerwehren zu insgesamt 6.600 Einsätzen ausrücken. In 88.000 Einsatzstunden wurden nicht nur Millionen an Sachwerten, sondern auch viele Menschenleben gerettet.

Für die freiwilligen Helfer ist es nicht immer einfach, sich vom Arbeitsplatz zu entfernen, wenn ein Einsatzbefehl kommt. Deshalb fordert Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl von der Politik entsprechende Lösungen: „Das Ehrenamt braucht Freiräume, es braucht dafür entsprechendes Verständnis.“ Landesfeuerwehrreferent Franz Steindl (ÖVP) erklärte, dass in den vergangenen Jahren viel für den Katastrophenschutz getan worden sei.

Die Modernisierung des  Funknetzes bis 2014 geplant

Die flächendeckende Modernisierung des Funknetzes lasse noch auf sich warten. „Mir geht es darum, dass wir nicht nur innerhalb der Feuerwehr gut kommunizieren können, sondern auch darüber hinaus – zum Beispiel mit der Polizei, dem Bundesheer und anderen Bundesländern“, so Steindl. Bis Ende 2014 soll der digitale Bündelfunk im Burgenland aber flächendeckend funktionieren. In Oberwart wurde auch der 130.000 Lehrgangsteilnehmer der Landesfeuerwehrschule – Daniel Fassl aus Heiligenkreuz – geehrt.