Erstellt am 23. September 2015, 08:38

von NÖN Redaktion

Spatenstich: OSG arbeitet fleißig. Die Bauarbeiten am Areal der ehemaligen Kaserne sind in vollem Gange. Der Abbruch ist beendet, der erste Spatenstich steht an.

In Pinkafeld sehr aktiv: Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG).  |  NOEN, zVg

Pinkafeld gehört zu jenen burgenländischen Gemeinden, in denen die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) bereits sehr früh den Bau von Wohnungen startete.

Bautätigkeit seit den 60er Jahren

In der Kalvarienberggasse ist bereits Anfang 1964 das erste OSG-Wohnhaus fertiggestellt worden.

Aktuell verwaltet die Genossenschaft in der Stadtgemeinde Pinkafeld 450 Wohnungen und 42 Reihenhäuser, außerdem wurde auch im Ortsteil Hochart gebaut, im Jahr 2011 wurden vier Maisonetten fertiggestellt und übergeben.

Bei der derzeitigen durchschnittlichen Haushaltsgröße bedeutet das, dass knapp 1.200 Personen – 20 Prozent der Pinkafelder Bevölkerung – bei der OSG wohnen.

Neues Wohnkonzept am Kasernenareal

Nach den Vorgaben der OSG hat das Architektenteam Walter Neubauer und Ewald Wukits einen Masterplan für den Teil des Kasernenareals erstellt, den die OSG im Vorjahr gekauft hat. Dieser Plan sieht eine großzügige Bebauung vor. Bei einer Bebauungsdichte von knapp über 20 Prozent sollen sechs Wohnhäuser mit insgesamt 76 Wohnungen entstehen und weiters als Doppelhäuser konzipiert acht Reihenhäuser.

„Großer Wert wurde bei der Planung auf ausreichend große Grün- und Erholungsflächen, Spiel- und Kommunikationsplätze gelegt“, erklärt OSG-Chef Alfred Kollar. Die Abstände zwischen den Wohnhäusern sind daher besonders groß gehalten, was natürlich sehr zugunsten einer hohen Wohn- und Lebensqualität gehen wird.

Mittlerweile sind die Abbrucharbeiten abgeschlossen, das Areal wurde bereits baureif gemacht. Am 1. Oktober findet der offizielle Spatenstich für die acht Niedrigenergie-Reihenhäuser statt sowie die offizielle Baueinleitung für das Gesamtwohnkonzept am Areal der ehemaligen Kaserne.

Zusätzlich ist auch ein Wohnprojekt mit betreubaren Wohnungen für Senioren im Rahmen des betreubaren Wohnens, sowie auch ein Startwohnungsmodell gezielt für junge Menschen in Vorbereitung.