Erstellt am 07. August 2013, 00:00

SPÖ für 180 Betten. Internat / SPÖ sieht durch Bettenreduktion Schulstandort gefährdet und macht Druck auf ÖVP: „Auslagerung wäre eine Katastrophe.“

Neue Einigkeit. Die Stadträte Ewald Hasler und Ewald Gossy stehen voll hinter Vizebürgermeister Didi Misik. Foto: Pekovics  |  NOEN, Pekovics
Von Michael Pekovics

OBERWART / Nun meldet sich auch die SPÖ zur aktuellen Diskussion rund um die Zukunft des Internats zu Wort. In einem Pressegespräch warnen Vizebürgermeister Dietmar Misik und die beiden Stadträte Ewald Hasler und Ewald Gossy davor, dass eine Reduktion der Bettenanzahl den Schulstandort Oberwart gefährden würde.

„Wir haben uns vertraglich zu 180 Betten verpflichtet, uns geht es um die Lebensqualität der Schüler. Würden wir Ausweichplätze in Oberschützen oder Pinkafeld anbieten, dann wäre das eine Katastrophe“, kritisiert Misik. Zuletzt hatte Stadtchef Georg Rosner (ÖVP) ja gemeint, dass er mit dem Bildungsministerium über eine Reduktion der Betten verhandeln möchte.

Landesschulrats-Präsident Resch: „Poche auf Verpflichtung“

„Ich möchte nun die Erhebungen des Landesschulrates abwarten“, gibt sich Rosner zurück haltend, bleibt aber dabei, dass „die Stadtgemeinde ihre Verpflichtungen erfüllen wird – ob dafür auch zum Beispiel 120 Betten ausreichen würden, wird zu klären sein.“

Unterdessen hat sich auch der geschäftsführende Präsident des Landesschulrats, Gerhard Resch, in die Diskussion eingeschaltet. Gegenüber der BVZ meinte er, dass „ich darauf pochen werde, dass die Stadt Oberwart ihre Verpflichtung von 180 Betten einhalten wird. Schließlich ist das Internat ja voll belegt, eine Reduktion der Betten wäre schädlich für die Ausbildung.“

Rosner will dennoch sowohl die Erhebung des Landesschulrat als auch die Erstellung eines Kostengutachtens abwarten. Die nächste Verhandlungsrunde mit dem Ministerium findet am 14. August in Wien statt.