Erstellt am 15. Juni 2011, 00:00

Stadt plant Verkauf der Andreas Hofer-Siedlung. ANDREAS HOFER-SIEDLUNG / Laut Insidern soll Stadtgemeinde Verkauf eines Teils der Siedlung planen, Pongracz dementiert.

VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART / Auch wenn die Verantwortlichen rund um Gerhard Pongracz (SPÖ) immer wieder die nach der Finanzaffäre „gute Finanzlage“ der Stadt betonen, dürfte die Gemeinde nun doch auf der Suche nach neuen Einnahmequellen sein. Gerüchten zufolge soll die Stadtgemeinde den Verkauf eines Teils der gemeindeeigenen Andreas Hofer-Siedlung planen.

Rund 160 Wohnungen gibt es in der Andreas Hofer-Siedlung mit ihren sechs Gebäuden, zum Großteil handelt es sich dabei um „Sozialwohnungen“, die zu günstigen Preisen vermietet werden. In beinahe jeder Gemeinderatssitzung steht die Vergabe von Wohnungen auf der Tagesordnung, grundsätzlich wird die Siedlung aber von der OSG (Oberwarter Siedlungsgenossenschaft) verwaltet.

OSG bestätigt Überlegungen,  aber „noch nichts konkret“

OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar bestätigt gegenüber der BVZ, dass „es grundsätzliche Überlegungen“ gegeben hätte: „Konkrete Dinge haben wir noch nicht besprochen, aber als Oberwarter Unternehmen sind wir natürlich immer interessiert daran, Wohnungen in der Bezirkshauptstadt zu besitzen.“

Für Bürgermeister Gerhard Pongracz sind das „Gerüchte, die jeglicher Grundlage entbehren. Derzeit gibt es weder Überlegungen, noch sind Strategien in Vorbereitung.“ Vizebürgermeister Georg Rosner (ÖVP) hingegen kann sich schon vorstellen, dass es diesbezügliche Pläne gibt, denn: „Es ist offensichtlich, dass die Stadt Geld braucht. Aber wir werden in die Entscheidungsprozesse ja nicht eingebunden.“