Oberwart

Erstellt am 09. November 2016, 05:58

von Eva-Maria Leeb

Oberwart verliert Tourismusbüro. Das Büro des „Südburgenland Tourismus“ in Oberwart wird geschlossen, ein neuer Standort wird derzeit gesucht.

Symbolbild  |  Pekovics

Seit der Neustrukturierung des Tourismus ist vieles im Umbruch, so auch im Südburgenland. Das Büro des früheren „Südburgenland Tourismus“ in Oberwart wird aufgelassen, derzeit läuft die Suche nach einem neuen Standort.

„Da hilft auch kein Südburgenland-Manager“

Die Grünen haben damit keine Freude und machen sich Sorgen um die touristische Entwicklung im Süden.

„Die Mitarbeiter müssen nun nach Eisenstadt pendeln, sie sind nun Teil des Burgenland Tourismus. Auch die Homepage www.suedburgenland.info soll aufgelassen werden. Das Südburgenland hat als Tourismusregion sehr viel Potenzial. Mit dem sanften Tourismus und dem Uhudler-Land wäre viel möglich. Stattdessen wird durch FPÖ-Landesrat Petschnigs Entscheidung das Service für Touristen und Betriebe verschlechtert. Da hilft auch kein Südburgenland-Manager“, sagt dazu der Grüne Landtagsabgeordnetem Wolfgang Spitzmüller. Für ihn mache es sehr wohl einen Unterschied, von wo aus man für eine Region arbeite: „Ein völlig falsches Signal.“

Büro geschlossen, aber nicht für immer

„Dass es im Südburgenland kein Tourismusbüro geben wird, ist eine Falschinformation“, erklärt Johann Richter, freiheitlicher Sprecher für Wirtschaft und Tourismus im burgenländischen Landtag, und meint weiter: „Selbstverständlich wird die Burgenland Tourismus GmbH auch in Zukunft im Süden vertreten sein. Es gibt mehrere Angebote aus den Bezirken Oberwart und Jennersdorf, die nun vom Geschäftsführer evaluiert werden.“

Auch die Homepage soll nicht aufgelassen, sondern einem gemeinsamen Tourismusverband Südburgenland zur Verfügung gestellt werden, daran werde gearbeitet. „Aufgrund der Fusion mit ‚Burgenland Tourismus’ werden die Strukturen verschlankt. Es wird aber weiterhin einen Standort im Südburgenland geben“, bestätigt Andreas Gross, Mitarbeiter von „Burgenland Tourismus“. Darum bemühe man sich derzeit intensiv.