Erstellt am 28. April 2016, 04:34

von Michael Pekovics

Stau mit Folgen: „Zufahrt ist möglich“. Belastung in Oberwart hat zugenommen, dafür verzeichnen Unternehmen vor Ort Umsatzeinbußen von bis zu einem Viertel.

 |  NOEN, Symbolbild

Wie nicht anders zu erwarten, bleiben die Auswirkungen der Bauarbeiten am neuen Kreisverkehr nicht ohne Folgen für die Stadt, weil der gesamte Nord-Süd-Verkehr durch das Zentrum geleitet wird. Nur ortskundige Personen nützen die kleinen Abschneider über die OMV-Tankstelle oder den eo-Parkplatz, um die Baustelle und damit die Umleitungen zu entgehen.

„Das war uns klar und hilft sogar dabei, die neuralgischen Stellen in den Stoßzeiten zu entlasten“, heißt es dazu von der Polizei Oberwart, die das vorbildliche Verhalten der Verkehrsteilnehmer lobt: „Fremde Autofahrer halten sich an die Beschilderungen, ortsansässige nutzen aber die Seitenstraßen, um schneller durch die Stadt zu kommen.“

Kritik kommt von den Grünen

Harte Zeiten erleben aber nicht nur Autofahrer, auch Unternehmen wie McDonalds, OMV oder eo müssen mit Umsatzeinbußen zurechtkommen. „Viele wissen nicht, dass die Zufahrt bis zur Tankstelle und bis zu uns natürlich möglich ist“, erklärt McDonalds-Chef Thomas Klug, der von „bis zu 25 Prozent“ weniger Umsatz spricht.

Kritik kommt auch von den Grünen, Abgeordneter Wolfgang Spitzmüller vermisst eine bessere Planung: „Busse der Linie G1 haben 20 Minuten Verspätung. Warum wird nicht in den Ferien und auch an Samstagen gebaut?“ Auch der Kemeten FPÖ-Gemeinderat Friedrich Engl bezweifelt, dass „durch den Ausbau zum zweispurigen Kreisverkehr alle örtlich vorhandenen Verkehrsprobleme zu lösen sind“.