Erstellt am 21. August 2012, 10:37

Stier geriet in Panik - Landwirt verletzt. Ein Stier, der beim Verladen in Panik geriet, hat am Montag in Loipersdorf (Bezirk Oberwart) im Südburgenland einen Landwirt verletzt.

Symbolbild
Beim Verladen eines Stieres in einen Lkw ist am Montag in Loipersdorf (Bezirk Oberwart) im Südburgenland ein Landwirt schwer verletzt worden. Der laut Angaben der Polizei vom Dienstag etwa 800 bis 900 Kilogramm schwere Stier geriet auf der Laderampe in Panik und drückte den Bauern gegen eine Rinderbox. Der 54-jährige Mann befand sich nach dem Unfall in Lebensgefahr.

Der zur Schlachtung bestimmte Bulle sollte in der Früh im Stall in einen Lkw verladen werden. Damit das Tier nicht ausreißen konnte, wurde ein Traktor neben den Lkw gestellt. Als sich der Stier bereits auf der Laderampe befand, geriet er in Panik. Das Tier sprang über die Motorhaube des Traktors und drückte daraufhin den Bauern gegen eine Rinderbox.

Der Verletzte wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 16 zunächst in das Krankenhaus Oberwart gebracht und dann in die Grazer Universitätsklinik überstellt. Laut ORF Burgenland hatte der 54-Jährige einen Lungenriss erlitten. Der Patient wurde in den Tiefschlaf versetzt.

Ein Tierarzt verabreichte dem Stier mit einem Blasrohr ein Beruhigungsmittel. Dem Bullen steht weiterhin die Schlachtung bevor. Auch ein zweiter Stier hätte am Montag abtransportiert werden sollen: "Aber dazu ist es nicht mehr gekommen", so ein Polizist. Die Erhebungen über den Hergang des Unfalls seien noch nicht abgeschlossen, hieß es Dienstagnachmittag von der Polizei.