Erstellt am 04. Februar 2015, 10:27

von Vanessa Bruckner

„Stream“ hat jetzt zu. Club in der Oberwarter Diskostraße feierte am Wochenende ein letztes Mal. P2-Gesellschaft und Obojkovits dementieren Streitgerüchte.

Bis auf Weiteres geschlossen. Wie es mit dem Stream weitergehen wird, wissen die Eigentümer Royer und Lakfif akutell noch nicht. Fix ist dafür die Eröffnung von Roland Kuchs »Nachtigall« im ehemaligen »il conte«.  |  NOEN, Pekovics
Das „Ende“ kam plötzlich, die Überraschung war bei vielen Gästen dementsprechend groß. Das Lokal „Stream“ in Oberwarts Kult-Discostraße ließ vergangenen Samstag ein letztes Mal die Boxen dröhnen. Ab sofort hat der Club seine Pforten bis auf Weiteres geschlossen.

Gerüchte um Streit zwischen Stream und P2

Als Grund dafür gibt Ex-Betreiber Rainer Obojkovits folgendes an: „Die Disco ist gut gelaufen und ich habe einen Umbau des Streams geplant gehabt und wollte definitiv weitermachen, aber leider war es nicht möglich, den Pachtvertrag auf mehr als ein Jahr zu verlängern. In einen Umbau für ein Jahr zu investieren, das lohnt sich halt einfach nicht,“ ist der Unternehmer überzeugt.

Eigentümer der Disco ist wiederum die P2 Gesellschaft, konkret Mo Lakfif und Alfred Royer. Ein Umstand, der auch viele Gerüchte schürt.

„Pachtvertrag auf seinen Wunsch beendet“

„Ich möchte klarstellen, dass wir Rainer Obojkovits nicht, wie viele jetzt meinen, wegen Konkurrenzgründen aus dem ,Stream‘ rausgeschmissen haben, sondern er den Pachtvertrag auf seinen Wunsch mit uns beendet hat“, sagt „P2“-Betreiber und „Stream“-Eigentümer, Mo Lakfif.

Wie es jetzt mit dem Stream weitergehen wird, ist noch nicht klar. „Entweder wir verpachten es oder betreiben es selbst“, so Lakfif und verrät auch gleich: „Am Faschingsdienstag wird es eine große Party im Stream geben.“

Party ist auch im neuen Lokal „Die Nachtigall“ von Roland Kuch im ehemaligen „il conte“ angesagt und zwar bei der Eröffnung am Freitag, 6. Feber: Angeboten wird von klassischen Cocktails über Eigenkreationen und Bekanntes aus der Region bis hin zu internationalen Spezialitäten alles, was das Nachtschwärmerherz begehrt.