Erstellt am 24. April 2013, 00:00

Streetwork gesichert. Wiederaufnahme / Das Streetwork-Haus in Oberwart kann seine Arbeit wieder aufnehmen. Die Finanzierung ist für 2013 und 2014 gesichert.

Bürgermeister Rosner und Landesrat Rezar mit Vertretern von »Rettet das Kind« und Streetworkern.  |  NOEN, Leeb
Von Eva-Maria Leeb

OBERWART / Nachdem das Streetwork-Projekt Anfang des Jahres aus finanziellen Gründen kurz vor dem Aus gestanden war, kann es nun doch weitergeführt werden. „Ich freue mich, dass eine gemeinsame Lösung von ‚Rettet das Kind‘, Stadt Oberwart und Sozialabteilung präsentiert werden kann. Das Land Burgenland hat seinen finanziellen Beitrag für das laufende Jahr in der Höhe von 60.000 Euro und für 2014 in der Höhe von 70.000 Euro zugesagt“, erklärt Landesrat Peter Rezar. Die Stadtgemeinde Oberwart wird, laut Bürgermeister Georg Rosner, 27.000 Euro und im Jahr 2014 19.000 Euro bereitstellen.

„Wir behalten uns jedoch vor, den Standort für das Streetwork-Haus innerhalb der Stadt zu verlegen. Damit kann man Mietkosten sparen, denn die Stadtgemeinde verfügt über Räumlichkeiten“, sagt Rosner. Gemeint sind damit die Räume über der Stadtbibliothek in der Evangelischen Kirchengasse. Derzeit kontaktieren rund 50 Jugendliche das Streetwork-Haus zu den Öffnungszeiten. Auch über das Jahr 2014 hinaus wolle man das Projekt weiterführen betonen die Verantwortlichen von Land und Stadtgemeinde. „Wenn das Projekt halbwegs ausfinanziert ist, macht auch ‚Rettet das Kind‘ gerne weiter“, sagt Geschäftsführer Walter Paulhart.