Erstellt am 20. Februar 2013, 16:45

Streetwork-Projekt in Oberwart vor Fortsetzung. Burgenlands einziges Streetwork-Projekt in Oberwart, das wegen finanziellen Schwierigkeiten seit Anfang des Jahres ausgesetzt war, könnte schon bald wieder starten.

Soziallandesrat Peter Rezar fordert „verbindliche Regelungen, damit die Kinder menschenwürdig und kindergerecht betreut werden können.“  |  NOEN
Dienstagabend habe der Stadtrat einer Lösung zugestimmt, die nun noch der Gemeinderat, der am 21. März tagt, absegnen müsse, so Bürgermeister Georg Rosner (V) am Mittwoch. Das Streetwork-Haus könnte indessen bereits Anfang März wieder seine Pforten öffnen.

Bereits Dienstagvormittag hatten Gespräche in Eisenstadt mit Soziallandesrat Peter Rezar (S) stattgefunden, die "sehr konstruktiv verlaufen" seien, berichtete Rosner (V). Das Land unterstütze das Streetwork-Projekt heuer mit 60.000 und 2014 mit 70.000 Euro, so eine Sprecherin von Landesrat Rezar.

Die Stadtgemeinde Oberwart soll nach der neuen Lösung weiter die Miet- und Betriebskosten von etwa 15.000 Euro tragen. Der zusätzliche Beitrag, mit dem die Stadt das Projekt 2011 unterstützt hat, soll von 30.000 Euro auf etwa 15.000 Euro fallen. Seitens des Trägervereins "Rettet das Kind" verzichte man laut Rosner auf etwa 4.000 bis 5.000 Euro Verwaltungskosten.

"Es haben sich alle bewegt", meinte Rosner: "Es schaut jetzt so aus, dass das positiv weitergehen würde."