Erstellt am 22. Oktober 2014, 10:45

von NÖN Redaktion

Schlag gegen Drogen. Beamte konnten, ausgelöst durch eine PKW-Kontrolle, einen Drogenhändlerring sprengen. Bislang elf Verdächtige.

Kontrollen im Straßenverkehr. Oskar Gallop betonte die Bedeutung von stichprobenartigen Kontrollen. »Nicht abzocken, sondern die Sicherheit erhöhen«, ist seine Devise.  |  NOEN, Michael Pekovics/BVZ
Eine Routinekontrolle eines Pkw-Lenkers auf der Autobahn führte zu einem großen Erfolg der Polizei im Kampf gegen Drogen.

Ausgehend von der gefundenen „geringen Menge Cannabis“ wurden bisher elf Personen ausgeforscht, die Cannabis in großem Stil hergestellt und vertrieben hatten. Auch 35 Konsumenten wurden bereits angezeigt.

1,3 Millionen Euro Drogen umgesetzt

Die Beschuldigten sind größtenteils geständig. Als Haupttäter hat ein 37-jähriger Kraftfahrer einer Magistratsabteilung der Stadt Wien fungiert, der mit drei weiteren Beschuldigten drei sehr professionelle Indooranlagen für die Aufzucht von großen Mengen Cannabis errichtet und betrieben hatte.

Bei neun Hausdurchsuchungen wurden unter anderem rund 40.000 Euro Bargeld, vier Schusswaffen mit Schalldämpfer, 2.000 Stück Munition und sechs Fahrzeuge sichergestellt.

„Routineeinsätze wie die Kontrolle auf der Autobahn führen oft zu Ermittlungen mit weitreichenden Folgen“, sagt Bezirkspolizeikommandant Oskar Gallop. „Wir kontrollieren nicht, um abzuzocken, sondern um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.“

BVZ.at hatte vergangene Woche berichtet: