Erstellt am 20. Juli 2011, 00:00

,Töchter sind gelassen. BUNDESHYMNE / Die geplante Änderung der Bundeshymne wird in der Region größtenteils emotionslos hingenommen.

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REGION / Lange wurde die Textänderung der österreichischen Bundeshymne diskutiert, vergangene Woche fiel quasi der Beschluss. Die Textzeile Heimat bist du großer Söhne wird in Heimat bist du Töchter-Söhne umgewandelt. Die BVZ hat sich in den drei Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf umgehört und Politikerinnen gefragt, was sie von der Änderung der Hymne halten.

Keine Aufregung wegen der  Änderung der Hymne

Gleich vorweg die Änderung wird quasi emotionslos hingenommen, eine große Notwendigkeit dafür konnte keine der drei befragten Frauen erkennen.

So meint etwa Rotenturms Vizebürgermeisterin Dagmar Ensle (ÖVP), dass mich diese Zeile im Grunde genommen nie gestört hat, aber wenn man die Töchter unterbringt, dann soll es mir auch recht sein.

Ähnlich Lucia Salber, Vizebürgermeisterin in Rudersdorf (SPÖ): Ich finde, dass es wichtigere Themen gibt, das ist ein klassischer Fall für das Sommerloch. Für mein Selbstwertgefühl als Frau hat das keine Auswirkungen, ich habe mich weder über die fehlenden Töchter noch über die jetzige Änderung aufgeregt. In die gleiche Kerbe schlägt Michaela Raber, SPÖ-Bürgermeisterkandidatin aus Rauchwart: Die Änderung ist meiner Meinung nach nicht so dringend, aber wenn Frauen integriert werden, ist es aus der Sicht der Frau erfreulich.