Erstellt am 09. Mai 2012, 00:00

Tomate trifft Sellerie. NATURERLEBNIS /  1. Riedlingsdorfer Pflanzenmarkt lockte 1.000 Besucher an. Die Veranstalter versprechen: „Fortsetzung folgt!“

Die Hauptorganisatoren Elke Piff, Wolfgang Spitzmüller und Martina Schabhüttl (v.l.).VANESSA  |  NOEN
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VON VANESSA BRUCKNER

RIEDLINGSDORF / Wann spricht man von einem vollen Erfolg? Wenn Gänseblümchen vor lauter Besuchern keine Sonne mehr abbekommen. So geschehen beim 1. Riedlingsdorfer Pflanzenmarkt. Veranstaltungsort war – wie passend – die Firma Sonnenerde. Man nehme fruchtbaren Boden, einen Haufen Ideen und drei engagierte Personen an der Spitze. Heraus gekommen ist eine blühende Auftaktveranstaltung im Landessüden.

Unvorhersehbarer Ansturm  an Besuchern

Rund 30 Aussteller boten auf ihren Standln alles, was das Herz eines Hobbygärtners höher schlagen lässt. Von Gemüsejungpflanzen über Kräuter, Stauden und Sträucher bis hin zu selbst gemachten Leckereien wie Chutneys oder Sirupe. Kurz: man fand reichlich von dem, was Mutter Natur hierzulande zu bieten hat.

„Den Pflanzenmarkt gab es bereits. Leider haperte es an der Organisation und im letzten Jahr fand die Veranstaltung dann gar nicht mehr statt. Als leidenschaftliche Hobbygärtnerin hat mir das irrsinnig leidgetan, also habe ich Elke Piff und Wolfgang Spitzmüller ins Boot geholt. Gemeinsam wurde ein Konzept entworfen. Mit so einem riesigen Erfolg haben wir drei allerdings nicht gerechnet“, erzählt Organisatorin Martina Schabhüttl stolz. Unglaubliche 1.000 Besucher stürmten den Pflanzenmarkt in Riedlingsdorf. „Ich habe sieben verschiedene Tomatensorten erstanden. Alle von Hand gezogen. Das Angebot hier ist wirklich toll,“ bestätigt eine Besucherin, die für den Besuch eine Stunde Autofahrt in Kauf genommen hat.

Befruchtend war nicht nur der Veranstaltungsort, sondern auch der rege Austausch der Pflanzenfreunde. Welche Gemüsesorten brauchen extra viel Wasser und warum sollte man sich immer ein bisschen Asche vom Osterfeuer stibitzen?