Erstellt am 09. Mai 2012, 00:00

Trockener Boden kam mit Regen nicht zurecht. REGEN / Sintflutartige Regenfälle forderten den vollen Einsatz einiger Feuerwehren im Oberwarter Bezirk.

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BEZIRK / In Wiesfleck kämpften die Florianis gegen Schlamm und Geröll, das aus den umliegenden Feldern angeschwemmt wurde. Das Kanalsystem der Gemeinde drohte vollkommen zu verstopfen, Wasser überschwemmte bereits die örtliche Straße und drohte die Keller einer angrenzenden Reihenhaussiedlung zu überschwemmen. Mit Sandsäcken hielt man die Wassermengen in Schach. An einigen anderen Stellen mussten die Straßen vom angeschwemmten Geröll befreit werden.

Alle Hände voll zu tun gab es auch in der Stadt Pinkafeld. Aufgrund der heftigen Regenfälle nahmen die Wiesen in unmittelbarer Nähe der Siemensstraße kein Wasser mehr auf. Die Folge: es bildete sich ein regelrechter See, der einen angrenzenden Industriebetrieb zu überschwemmen drohte.

Zwölf Mann mussten in Grafenschachen mit einem Tanklöschfahrzeug und einem Löschfahrzeug ausrücken. Durch den heftigen Niederschlag drang Wasser in den Keller eines Wohnhauses ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits der gesamte Keller überflutet. Mittels Pumpe, Nasssauger und Kleingeräten wurde in mühevoller Handarbeit die Überschwemmung beseitigt.

Nichts zu lachen hatten Stefan Melkes und seine Kollegen von der Stadtfeuerwehr Pinkafeld. Die Florianis hatten aufgrund der schweren Regenfälle alle Hände voll zu tun. In Pinkafeld drohten die Wassermengen in das Gebäude der Firma Schachnerpack einzudringen. Erst nach zwei Stunden konnte Entwarnung für den Betrieb gegeben werden.