Erstellt am 13. Juli 2011, 00:00

Umbau in Warteschleife. PFLEGEHEIM / Beschluss über Umbau des Hotels in ein Pflegeheim steht noch immer aus, weil die Verträge fehlten. In der nächsten Sitzung soll es aber soweit sein.

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VON MICHAEL PEKOVICS

GROSSPETERSDORF / Bald könnte es ernst werden, mit dem Anfang 2010 angekündigten Umbau des Hotel GIP in ein Pflegeheim. Denn bei der letzten Gemeinderatssitzung am Freitag von vor zwei Wochen stand der Punkt Umbau in Pflegeheim Auftragsvergabe an die OSG (Anmerkung: Oberwarter Siedlungsgenossenschaft) schon auf der Tagesordnung. Zu einem Beschluss kam es allerdings nicht.

Von unserer Seite wurden die notwendigen Verträge ausgearbeitet und an den künftigen Betreiber, den Arbeitersamariterbund, zur Begutachtung und Ergänzung geschickt, erzählt Bürgermeister Winfried Kasper (SPÖ). Zu diesem Zeitpunkt sei man noch der Meinung gewesen, dass die Verträge bis zur Sitzung wieder bei der Gemeinde eintreffen würden.

In der nächsten Sitzung  wird Umbau beschlossen

Weil es aber länger gedauert hat, haben wir den Punkt wieder gestrichen, sagt Kasper. Laut ihm stehe der Beschluss aber unmittelbar bevor. In der nächsten Sitzung, die Ende August oder Anfang September stattfindet, wird der Umbau sicher beschlossen werden. Details über die Kosten wollte Kasper keinen nennen. 2010 war noch die Rede von rund 1,8 Millionen Euro gewesen, zudem würde sich die Gemeinde jährlich 200.000 Euro Kosten für das Hotel GIP ersparen. Immer wieder war aber auch die Rede davon, dass die Umbaukosten weit höher liegen könnten. Die ÖVP hatte den Standort wiederholt kritisiert. Laut Kasper zu Unrecht, weil die 29 Tagsatzvereinbarungen nur für das Hotel und keinen anderen Standort gelten.

OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar dürfte schon die Umbaupläne studieren. Denn laut Ortschef Kasper soll die Entscheidung in der nächsten Sitzung fallen.