Oberwart

Erstellt am 26. Oktober 2016, 07:09

von Michael Pekovics

4.500 statt 13.000 Bäume für Oberwart. Die Renaturierung der Pinka ist beinahe abgeschlossen, im neuen Naherholungsgebiet wurden nun 4.500 neue Bäume gepflanzt.

Eifrige Volksschüler. Im Zuge eines Projekts von Sandra Wachter wurden mit der 3.u Klasse der Volksschule 100 Bäume gepflanzt.  |  BVZ, zVg

Bis Ende des Jahres soll das Projekt „Renaturierung der Pinka“ abgeschlossen sein, aktuell stehen nur noch kleinere Bauarbeiten an. Entgegen dem ursprünglichen Plan wurden statt der vorgesehenen 13.000 Pflanzen „nur“ 4.500 Bäume gepflanzt, aber das hat einen Grund, weiß Bauhofleiter Roland Poiger: „Wir haben uns für weniger, dafür aber größere Pflanzen entschieden, weil diese besser anwachsen. Sonst wären sie vielleicht beim nächsten größeren Hochwasser gleich davon geschwemmt worden.“

Schüler setzten 100 Bäume an

Unterstützt wurde die Gemeinde in der Vorwoche von der 3. Klasse der Volksschule. Im Rahmen eines Projekts von Sandra Wachter wurden von den Schülern gemeinsam mit Waldpädagogen Hans-Peter Killingseder nämlich 100 Bäume angesetzt.

Durch die Renaturierung der Pinka soll die Stadt künftig besser vor Hochwasser geschützt sein. Im Zuge der Maßnahmen wurde das in der Mitte des vorherigen Jahrhunderts begradigte Flussbett der Pinka in seinen ursprünglichen, naturnahen Zustand zurückversetzt.

Durch die ausgedehnten Flussschlingen hat sich der Fluss nun auf mehr als zwölf Hektar erweitert, Fische können wieder ungehindert flussaufwärts wandern und den Bürgern steht ein neues Naherholungsgebiet zur Verfügung.