Erstellt am 23. Januar 2013, 00:00

Umzug wegen Neubau. Spitalgasse / OSG baut weitere betreubare Wohnungen. Ehemalige Frauenberatungsstelle wird abgerissen, Roma Verein musste umziehen.

Baupläne. 18 betreute Wohneinheiten werden hier bis zum Herbst 2014 errichtet. Vanessa, zVg  |  NOEN
Von Vanessa Bruckner

OBERWART / Alles Neu, macht der Montag in der Oberwarter Spitalgasse. Pünktlich zum Wochenbeginn begannen hier nämlich die Abrissarbeiten. Das ehemalige Zuhause der Frauenberatungsstelle muss neuen Wohneinheiten weichen.

„Ja, wir erweitern die betreuten Wohnungen in der Spitalgasse um eine vierte Etappe“, bestätigt OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar im Gespräch mit der BVZ.

18 neue Wohneinheiten werden bis Herbst 2014 auf dem 4.300 Quadratmeter großen Areal entstehen, welches die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft zu Beginn dieses Jahres von der BELIG gekauft hat. Darauf befinden sich (noch) das Haus, in dem die Frauenberatungsstelle untergebracht war und jenes Gebäude, in welchem der Verein Roma Oberwart 17 Jahre lang beheimatet war.

Mehr Platz für den örtlichen Roma Verein

Die neue Adresse des Roma Vereines heißt ab sofort „Evangelische Kirchengasse Nummer 3“, informiert Obmann Stellvertreter Johann Baranyai und erzählt weiter: „Als bekannt wurde, dass wir raus müssen, hat uns die BELIG alternative Liegenschaften angeboten. Geeinigt hat man sich am Ende für das Haus, in welchem früher das Wasserbauamt angesiedelt war.“ Der Verein Roma Oberwart hat am neuen Standort nicht nur mehr Platz, auch die Raumaufteilung ist hier viel besser. „Wir bieten außerschulische Lernbetreuung und arbeitsmarktpolitische Beratung und haben erstmals auch ausreichend Platz für beide Bereiche“, freut sich Berater Mario Baranyai.

Freuen herrscht auch bei der Siedlungsgenossenschaft. „Über 40 Anfragen gibt es bereits für die neuen, betreuten Wohnungen in der Spitalgasse“, informiert Kollar. „Aufgrund der großen Nachfrage haben wir uns schließlich für den Bau dieser Wohneinheiten entschlossen.“ 18 Einheiten stehen aber bereits 40 (!) Anfragen gegenüber. Im Spätsommer soll mit dem Bau begonnen werden, Kostenpunkt rund 2,5 Millionen Euro.