Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Unger Steel räumt wieder ab. WIRTSCHAFT / Bereits zum zweiten Mal erhielt die Unger Steel Group den österreichischen Stahlbaupreis. Zudem soll das zweitgrößte Werk in Dubai erweitert werden.

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OBERWART / Die international erfolgreiche Unternehmensgruppe „Unger Steel Group“ und die „werkraum wien ingenieure“ überzeugten das Fachpublikum des Österreichischen Stahlbautages mit einer imposanten Stahlkonstruktion auf nationaler Ebene: die Schiffstation Wien City, die neue Anlegestelle der beiden Twin City Liner.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Österreichischen Stahlbautages statt. Bereits zum zweiten Mal erhielt Unger für ein Projekt mit herausragenden Leistungen im Stahlbau den Österreichischen Stahlbaupreis: 2007 prämierte die Jury die architektonisch anspruchsvolle Talstation der Galzigbahnen in St. Anton in Tirol.

Nicht nur im Inland, auch international ist die „Unger Steel Group“ erfolgreich. Die, seit 2007 bestehende „Middle East“-Zweigstelle soll ausgebaut werden. Das Werksgelände liegt im Emirat Sharjah, 30 Kilometer von Dubai entfernt, und ist die zweite große Produktionsstätte, neben dem Firmensitz in Oberwart. Mittlerweile ist das Werk zu klein geworden, eine neue Halle soll gebaut werden. „Wir sind nicht nur in allen sieben Emiraten tätig, sondern auch in den umliegenden Ländern, wie Saudi Arabien, Bahrain oder Oman. Dieser große Expansionsdrang macht nötig, dass wir uns auch in der Produktion in Sharjah erweitern“, sagt Juniorchef Matthias Unger. 50.000 Tonnen Stahl werden hier pro Jahr verarbeitet, 500 Menschen aus 20 Nationen sind in Sharjah beschäftigt. Geleitet wird die Niederlassung von Naser Kandah, der stolz erklärt: „Der Name Unger und die langjährige Erfahrung - das ist unser Konzept. Wir stehen zu unserem Wort. Wir sind für unsere Termintreue bekannt, überall auf der ganzen Welt.“ Mit der Auftragslage ist man zufrieden. „Wir sind sehr stolz, dass wir schon auf einige namhafte Referenzen, wie etwa die Formel 1-Rennstrecke in Abu Dhabi und den Flughafen in Dubai, verweisen dürfen. Auch am größten Gebäude der Welt, dem Burj Califa, durften wir mitarbeiten“, sagt Unger.

Bernd Mühl (Unger Steel Group), Martin Schoderböck, Florian Stockert (werkraum wien), Peter Zeman (Österreichischer Stahlbauverband).