Erstellt am 24. September 2014, 07:04

von Michael Pekovics

Ortstafeln: Krimi im Bezirk. In der Vorwoche wurde in Unterwart bereits die dritte Ortstafel gestohlen. Sonntag Abend fehlte dann auch in Oberwart eine. Seit Februar ist das bereits der fünfte Fall dieser Art.

Ludwig Eberhardt und Christian Faith (r.) montierten unmittelbar nach Bekanntwerden des Diebstahls eine neue Tafel bei der Ortseinfahrt.  |  NOEN, Michael Pekovics/BVZ

Langsam aber sicher weitet sich der

auch auf die umliegenden Gemeinden aus. Der jüngste Vorfall ereignete sich in der Bezirkshauptstadt Oberwart. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die Ortstafel am Güterweg neben der Pinka zwischen Oberwart und Unterwart (Höhe Messezentrum) gestohlen.

Bereits der fünfte Vorfall im heurigen Jahr

Seitens der Gemeinde wurde rasch reagiert, nur kurze Zeit nach der Meldung, dass die Tafel gestohlen worden war, wurde Ersatz montiert. „Damit die 50er-Beschränkung im Stadtgebiet auch seine Gültigkeit hat“, heißt es aus dem Rathaus.

Der Vorfall ist heuer bereits der fünfte: Den Anfang machte Unterwart im Februar, weitere Diebstähle im April (abermals Unterwart) und Juni (Oberdorf) folgten. Und erst letzte Woche wurde erneut die zweisprachige Ortstafel von Unterwart gestohlen – bereits die dritte im heurigen Jahr.

„Keine Bagatelle: Das ist schwerer Diebstahl“

Für Bürgermeister Josef Horvath geht das mittlerweile weit über die Kategorie „Lausbubenstreich“ hinaus: „Das ganze ist keine Bagatelle, sondern schwerer Diebstahl und kein Jux. Schließlich wird hier öffentliches Gut entwendet.“ Eine Ortstafel kostet immerhin rund 300 Euro.

Weil es sich um zweisprachige Ortstafeln handelt, werden die Ermittlungen vom Landesamt für Verfassungsschutz geleitet. Eine heiße Spur dürfte es aber noch nicht geben, offiziell wollte seitens des Verfassungsschutzes mit dem Hinweis auf die laufenden Ermittlungen niemand eine Stellungnahme abgeben.

BVZ.at berichtete vergangene Woche vom Diebstahl in Unterwart: