Erstellt am 23. Januar 2013, 00:00

Verhandlung über Verkehr. Lösung nicht greifbar / Vorbereitungen für Umsetzung Westspange und Megakreisverkehr laufen. Die konkrete Finanzierung ist derzeit noch unklar und könnte zum Problem werden.

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Von Michael Pekovics

OBERWART / Bereits im Juli präsentierte Landesrat Helmut Bieler gemeinsam mit Ex-Bürgermeister Gerhard Pongracz (beide SPÖ) Pläne, wie der Verkehrsknotenpunkt „McDonalds“-Kreisverkehr entlastet werden könnte. Die angedachte Lösung – Errichtung der sogenannten Westspange von Pinkafeld in Richtung Markt Allhau und die Erweiterung des Kreisverkehrs auf zwei Spuren – hat auch heute noch Gültigkeit.

Nun haben die Verhandlungen über die konkrete Umsetzung begonnen. Bei einem ersten Gespräch am Montag Nachmittag trafen sich Vertreter der Straßenbauabteilung des Landes mit Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP), auch Umweltanwalt Hermann Frühstück sowie Joschi Wild, Leiter des derzeit laufenden Kommassierungsverfahrens, waren anwesend.

Kosten für Westspange 

Mehrere Varianten für die Umsetzung liegen am Tisch, doch vor allem die Finanzierung ist derzeit noch fraglich. Ursprünglich war angedacht, dass das Land der Gemeinde die Wienerstraße vom Wifi bis zur Schlainingerstraße schenkt und dafür das dadurch ersparte Geld für die Erhaltung in die Westspange investiert. Doch Rosner ist „kein Freund von solchen Konstrukten“, denn: „Die Erhaltung würde uns ja auch etwas kosten.“ Eine andere Möglichkeit wäre eine sogenannte Drittellösung: Die Gesamtkosten von rund drei Millionen Euro würden auf Land, Gemeinde und ansässige sowie neue Betriebe aufgeteilt werden. Auch wenn Rosner davon spricht, dass „eine Lösung für das Verkehrsaufkommen notwendig ist“, kann er sich nicht vorstellen, dass die Stadt eine Million Euro zahlen könnte: „Das müssen wir uns gut überlegen, auch wenn klar ist, dass wir etwas unternehmen müssen, weil dort der Verkehr immer wieder steht.“ Bieler hat jedenfalls angekündigt, zu seinem Wort zu stehen: „Nur weil ein anderer Bürgermeister am Ruder ist, heißt das nicht, dass wir Zusagen nicht mehr einhalten – die Westspange ist schließlich gut für den Standort Oberwart.“

In Verhandlung. Vom „eo“-Kreisverkehr soll die Westspange Richtung Markt Allhau geführt werden, um den „Mcdonalds“-Kreisverkehr zu entlasten.