Erstellt am 24. November 2010, 00:00

Verkehr wird gezählt, Parken ist oft Problem. VERKEHR / Während Experte Konzept für innerstädtischen Verkehr erarbeitet, war die BVZ auf der Suche nach Problemstellen.

Eng, enger, Rotunde. Gerade beim Wochenmarkt verstellen immer wieder Fahrzeuge die ohnehin schon schmale Zufahrt zum Rotundenparkplatz. PEKOVICS  |  NOEN
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VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART / Auch wenn seit der Eröffnung des eo am Stadtrand das Suchen und vor allem Finden von freien Parkplätzen in der Stadt nicht so schwierig ist wie früher – einige neuralgische Punkte gibt es trotzdem.

Vor allem beim Wochenmarkt am Mittwoch gibt es ein großes Problem, nämlich die Einfahrt zum Rotundengelände. Zwar gibt es Pläne für einen möglichen Umbau (die BVZ berichtete), bis es so weit ist, dürfte aber noch einige Zeit vergehen. Das Problem: Viele Autofahrer parken direkt neben dem Bauzaun des Baustellengeländes, damit gibt es nur eine einspurige Ein- beziehungsweise Ausfahrt. Die Folgen: Gefährliche Situationen aufgrund der Enge der ohnehin schon unübersichtlichen Kreuzung. Laut Bürgermeister Gerhard Pongracz haben die Parkwächter der Stadt aber keine Befugnis, dort Strafzettel zu verteilen: „Eine Möglichkeit wäre aber, entlang des Bauzauns Parkverbotstafeln aufzustellen.“ Auf der anderen Straßenseite (siehe Bild oben) gibt es diese schon.

Die zweite Stelle, die regelmäßig für Aufregung sorgt, ist in der Schlainingstraße (siehe Bild rechts). Der Gehsteig auf der rechten Seite ist in Richtung Stadt kaum zu benutzen, weil immer wieder Autofahrer die eingezeichneten Parklinien ignorieren. Vor allem Eltern mit Kinderwägen haben ein Problem, sie müssen für diese kurze Strecke die Straßenseite wechseln. Pongracz kennt die Problematik: „Die Schlaininger Straße ist Teil unseres Verkehrskonzepts, das gerade erstellt wird. Grundsätzlich ist diese Straße aber eine Landesstraße und gehört damit nicht zum Zuständigkeitsbereich der Stadtgemeinde.“

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Diese Woche startete  Zählung der Verkehrsflüsse

Das angesprochene Verkehrskonzept ist gerade in der Vorbereitung. Im Gespräch mit der BVZ erzählt der von der Stadtgemeinde engagierte Verkehrsplaner Dr. Friedrich Nadler vom aktuellen Stand der Dinge: „In dieser Woche beginnen wir mit der Erfassung der Verkehrsflüsse.“ Das heißt konkret, dass „an allen Einfahrtsstraßen nach Oberwart Geräte installiert werden, die die Autos zählen“. Im innerstädtischen Bereich wird die Anzahl der Fahrzeuge zu Spitzenzeiten händisch erfasst. Die Geräte zur Verkehrszählung schauen zwar aus wie Radarboxen, messen aber nur die Anzahl und nicht die Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Auch die Parkplätze sind Teil der aktuell laufenden Erhebungen. Nadler bittet aber um Mithilfe der Bevölkerung: „Wir sind für jede Information, die an uns heran getragen wird, dankbar.“ (E-Mail: office@nast.at).