Erstellt am 06. Mai 2015, 17:49

von NÖN Redaktion

Waldbrandübung Oberdrosen. Eine besondere Übungsannahme hatte sich der Ortsfeuerwehrkommandant der FF Oberdrosen, OBI Ernst Preininger, für die acht Wehren des Abschnittes VI für die Einsatzübung aus Anlass des „Tages der Feuerwehr 2015“ ausgedacht.

 |  NOEN, FF Oberdrosen/Heinz Poglitsch/Florian Poglitsch
In einem abgelegenen Waldstück am Ortsrand von Oberdrosen kam es nach einem Forstunfall zu einem Traktorbrand. Der zweite Waldarbeiter wollte Hilfe holen und verunglückte dabei selbst mit seinem PKW. Für die Brandbekämpfung stand nur ein rund 600 Meter vom Brandort entfernter Teich zur Verfügung. Und so wurden am 2.5.2015, ab 17.00 Uhr, schrittweise alle acht Wehren mit zehn Einsatzfahrzeugen und rund 80 Feuerwehrmitgliedern zur Brandeinsatzübung alarmiert.

Nach dem Erstangriff der Feuerwehren von Oberdrosen bzw. der Stützpunktfeuerwehr St. Martin an der Raab wurden die Freiwilligen Feuerwehren von St.Martin an der Raab-Berg, Eisenberg/Raab und Neumarkt an der Raab nachalarmiert.

Da sich die Windrichtung änderte, mussten auch die Feuerwehren von Doiber, Gritsch und Welten zum Schutz der neu gefährdeten Waldgebiete nachalarmiert werden. Es wurde auf die gleiche Weise eine zweite Löschleitung gelegt. Besondere Schwierigkeiten ergaben sich aufgrund der schlechten Funk-Netzabdeckung sowie dem großräumigen Übungsraum.

Bei der Übungsnachbesprechung vor dem Feuerwehrhaus Oberdrosen konnten Übungsplaner Ernst Preininger, Einsatzleiter Eduard Erber und Abschnittsfeuerswehrkommandant Erwin Lenauer bekannt geben, dass das Übungsziel vollständig erreicht wurde, Verbesserungen in der internen Kommunikation aber noch möglich sind. Bürgermeister Franz Josef Kern lobte die gezeigten Leistungen der Feuerwehren und bedankte sich für die Planung und Durchführung der umfangreichen, aufwändigen Übung. Zum Abschluss lud er im Namen der Gemeinde zu einer kühlen Erfrischung ein.