Erstellt am 13. Januar 2015, 14:21

Warum ... waren Sie bereit Südburgenland-Manager zu werden?. Am Samstag stellte Landeshauptmann Hans Niessl Rudolf Luipersbeck als neuen Südburgenland-Manager vor, am Dienstag kam's zum Knalleffekt: Der 65-Jährige nimmt den Job nicht an. Die BVZ hatte vor diesem "Rücktritt" mit Luipersbeck gesprochen.

Rudolf Luipersbeck wird doch nicht als »Südburgenland-Manager« agieren.  |  NOEN, Michael Pekovics

BVZ: Warum haben Sie sich bereit erklärt, Südburgenland-Manager zu werden?
Rudolf Luipersbeck: Ich bin seit 1. Jänner in Pension, aber habe immer gewusst, dass ich noch etwas arbeiten werde. Am Samstag Vormittag hat mich Landesrat Helmut Bieler angerufen und gefragt, ob ich Südburgenland-Manager werden möchte. Nach kurzem Überlegen habe ich dann ja gesagt, schließlich ist mir die Entwicklung des Südburgenlandes schon immer am Herzen gelegen.

Was sind Ihre Aufgaben?
In erster Linie Kommunikation und Koordination, quasi eine Schnittstelle zwischen Politik, Tourismus, Wirtschaft und Infrastrukturbereich. Das fängt bei der Bahn an, geht weiter bei den Gemeindebussen bis hin zu den Themen Tourismus, Fördergelder und Raumplanung.

Was sagen Sie zum Vorwurf, dies sei nur ein „Versorgungsposten“ beziehungsweise ein „Wahlkampfschmäh“?
Das tangiert mich nicht, offiziell bin ich ein Pensionist, der sich auch ohne Auftrag des Landes weiter um die Anliegen des Südburgenlandes gekümmert hätte. Mit der Kurbad AG hat das alles nichts zu tun. Aber wenn mich jemand fragt, ob ich helfen kann, dann helfe ich natürlich gerne.