Erstellt am 10. Dezember 2014, 12:07

von Michael Pekovics

2.100 Wasserzähler werden getauscht. 2015 werden insgesamt 2.100 Hausanschlüsse mit den neuen elektronischen Funk-Wasserzählern ausgestattet.

 |  NOEN, Walter Luger
Rund ein Fünftel aller Wasserzähler im Bezirk wurden bereits durch die neuen Geräte ersetzt, im kommenden Jahr ist die Stadtgemeinde Oberwart an der Reihe.

Derzeit ist geplant, die Wasserzähler im zweiten Quartal zu tauschen, insgesamt handelt es sich dabei um 2.100 Wasserzähler. Die neuen Geräte müssen nicht mehr händisch abgelesen werden. Die Kontrolle erfolgt mit einem Smartphone über W-Lan, ohne dass es jemand merkt.

Vorteile für beide Seiten

Laut Christian Portschy, Geschäftsführer des Wasserverbands Südliches Burgenland (WVSB), erfolgt der Umtausch im Zuge der ohnehin alle fünf Jahre vorgeschriebenen Erneuerung der geeichten Wasserzähler. „Das schreibt uns das Eichgesetz vor.“

Laut Portschy sollen die neuen Wasserzähler nur Vorteile haben - sowohl für den Verband als auch für die Kunden: „Die Kunden müssen nicht mehr ablesen, wir ersparen uns die Kontrolle vor Ort.“

Per Funk übermittelt werden nur die Monatsdaten, wenn aber Verdacht auf lecke Leitungen besteht, gibt es auch genaueres Datenmaterial - allerdings nur, wenn der Kunde dem auch zustimmt und einen Mitarbeiter des Verbandes ins Haus lässt.

Kein Mehraufwand zu befürchten

„Das ist dann hilfreich, wenn sich zum Beispiel die Versicherung weigert, die Schäden nach einem Rohrbruch zu beheben“, streicht Portschy die Vorteile für den Kunden hervor. „Mit Überwachung hat das nichts zu tun, wir wollen einfach Kosten sparen. Und mit ‚wir‘ meine ich alle, weil davon ja auch unsere Kunden profitieren.“

Mehraufwand müssen die Hauseigentümer keinen befürchten: „Wir kommen einfach vorbei und tauschen die Zähler aus. Und auch das Ablesen ist einfach: Wir fahren einfach mit dem Auto vor, fertig“, sagt Portschy.