Erstellt am 08. August 2012, 00:00

Wienerstraße: Projekte in der Warteschleife. BITTE WARTEN / Baustart für Sanierung der Wasserleitung und Termin für Abriss des Eurospars fraglich – nur Rewe beginnt.

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VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART / Die zwei großen Bauprojekte „Sanierung der Wasserleitung“ und „Abriss und Neubau Eurospar“ auf der Wienerstraße müssen noch etwas warten. Die Gründe dafür sind unterschiedlich.

Am Stadtrand aber haben die Abrissarbeiten des ehemaligen Steco-Standorts bereits begonnen. Auf der Rückseite des Gebäudes wurde mit dem Abbruch bereits gestartet, bis spätestens nächste Woche dürfte das ehemalige Steco-Gebäude bereits dem Erdboden gleichgemacht worden sein. Laut Auskunft der Stadtgemeinde plant REWE die Eröffnung der Billa- und Bipa-Filiale in der dritten oder vierten Novemberwoche.

Wasserleitungs-Sanierung:  Termin steht nächste Woche

„Bitte warten“ heißt es für die Anrainer auf der Wienerstraße zwischen dem Wifi und Mode Bayer. Ursprünglich hätten die Sanierungsarbeiten der Wasserleitungen bereits im April beginnen sollen, ein hohes Auftragsvolumen bei der ausführenden Firma verhinderte das aber. Die Stadtgemeinde ist bei diesem Projekt (die BVZ berichtete) quasi nur „Passagier“. „Wir können keine Arbeiten ausschreiben oder beauftragen, das muss die Firma machen, der das EU-Projekt genehmigt wurde“, weiß Roland Poiger von der Stadtgemeinde. Geplant ist die Sanierung der Wasserleitungen auf einer Länge von rund einem Kilometer mit dem sogenannten „Inline-Verfahren“. Dabei wird durch die bestehenden Leitungen eine spezielle Masse „geblasen“, die nach dem Aushärten die ursprünglichen Rohre vollständig ersetzen wird. Der Vorteil: Für die Sanierung sind nur alle 200 Meter Grabungsarbeiten notwendig, die Gruben dafür werden vor dem Wifi, beim Gasthaus Neubauer und bei Mode Bayer ausgehoben. „Darüber hinaus müssen wir bei rund elf Hausanschlüssen kleinere Grabungen durchführen, um die Anschlüsse zu erneuern“, erzählt Poiger.

Den Anrainern wird im Zuge dessen auch angeboten, in Zusammenarbeit mit Installateurbetrieben ihre Leitungen im Haus neu machen zu lassen. Wann die Sanierung nun tatsächlich starten wird, entscheidet sich erst in der kommenden Woche. Die Arbeiten werden rund eine Woche dauern, die Anrainer werden im Vorfeld mit einem Brief von der Gemeinde informiert. Spezielle Vorschriften für diese Zeit gibt es nicht, die Gemeinde bittet aber, während der Umbauarbeiten sparsam mit dem Wasser umzugehen.

Eurospar: Abriss soll noch  im August beginnen

Auch die Spar-Filiale hätte bereits Anfang Juli dem Erdboden gleichgemacht werden sollen, nun sollen die Abrissarbeiten im August beginnen. Wann es nun aber genau losgeht, ist nach wie vor unbekannt. „Die Bauverhandlung wurde bereits durchgeführt“, weiß Werner Gangoly, der den Bauherrn und Grundeigentümer, die Reformierte Kirche, vertritt. „Aber noch fehlt die Unterschrift unter den fix fertigen Verträgen.“ Laut den Spar-Mitarbeitern ist am kommenden Samstag der letzte offene Tag, bis dahin läuft der Abverkauf der vorhandenen Waren. Zu Beginn des Projekts waren einige verkehrstechnische Änderungen geplant, nun soll aber doch alles beim Alten bleiben, weiß Gangoly: „Die Einbahn bleibt, die Ampel bleibt, die Schrägparkplätze in der Lehargasse bleiben und auch die Anlieferung wird wie bisher im hinteren Teil des Grundstücks durchgeführt.“ Baustart soll im September sein, die Fertigstellung ist noch heuer geplant.