Erstellt am 10. November 2010, 00:00

Woche der Entscheidung. STADTENTWICKLUNG / Rewe plant großen Supermarkt, Billa in Stadt bleibt. Entscheidung über Rotunde und inform erwartet.

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VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART / In Oberwart machen derzeit viele Gerüchte die Runde. Eines davon hat sich bestätigt. Der Rewe-Konzern plant eine neue Billa-Filiale am Stadtrand in der Nähe des Einkaufszentrums „eo“ neben dem Bauunternehmen „Steco“.

Neue Filiale kommt, in der Stadt bleibt alles beim Alten
Ein anderes Gerücht, nämlich die bevorstehende Schließung der Filiale in der Steinamangererstraße 25 wird von Corinna Tinkler, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation REWE, dementiert: „Es stimmt, wir planen eine neue Filiale in unmittelbarer Nähe des ‚eo‘, die Filiale in der Stadt wird aber auch weiterhin geöffnet bleiben.“ Die Stadtgemeinde erfuhr von der BVZ von den aktuellen Plänen. Bürgermeister Gerhard Pongracz zeigte sich grundsätzlich erfreut, erwartet sich aber, dass mit ihm Kontakt aufgenommen wird. „Wir freuen uns über jede weitere Entwicklung des Handelsstandortes.“ Wann mit dem Bau begonnen werden soll, konnte von Rewe noch nicht beantwortet werden: „Dazu ist es noch zu früh.“

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Im Stadtrat wird am Dienstag viel zu diskutieren sein
Zu früh war in dieser Woche auch der Redaktionsschluss der BVZ. Denn gestern, Dienstag, fand eine mit Spannung erwartete Stadtratssitzung statt. Auf der Tagesordnung befanden sich wichtige Punkte wie die weitere Vorgangsweise in der Frage des Rohbaus in der Stadt beziehungsweise des dahinter liegenden Rotundengeländes und auch die Zukunft der inform.
Schon in der Vorwoche hätte in einer Eigentümersitzung die weitere Vorgangsweise in Bezug auf die Messe besprochen werden sollen, nur fehlten seitens der ÖVP Ludwig Frauer (wichtiger Termin) und Gerald Guttmann (Gleichenfeier) sowie Alfred Tallian (Verabschiedung in die Pension, siehe Seite 80) von der SPÖ, damit war keine Beschlussfähigkeit gegeben. Laut Vizebürgermeister Georg Rosner „brennt der Hut“ in der Frage der Zukunft der inform, weil: „Der Bürgermeister wird uns mehr Informationen geben müssen, wenn er will, dass die ÖVP einen Beschluss mitträgt.“ Die nächste Eigentümersitzung findet am Freitag (12. November) statt. Laut Pongracz trudelte am Montag noch ein drittes Angebot im Rathaus ein. Er bestätigte Gerüchte, wonach Josef Kinzl, aktuell Geschäftsführer des Technologieparks Oberwart (TPO), als neuer Geschäftsführer für die inform bestellt werden soll.

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Rotunde: „Baustart im Winter ist lebenswichtig“
Die Zukunft des Rohbaus am Rotundengelände war ebenfalls Thema im Stadtrat. Der Eigentümer, die Technopark Raaba Gmbh erwartet sich laut Geschäftsführer Johann Schreiner „eine schnelle Entscheidung, wie es weitergehen soll“. Er drängt auf einen Baustart noch im Winter und meint: „Wenn wir seitens der Gemeinde kein grünes Licht bekommen, wird der Rohbau so fertig gestellt, wie er ist.“ Wie vor einigen Wochen berichtet wurde, soll ein Teil des Gebäudes weggerissen und die Einfahrt neu gestaltet werden. „Wir werden im Stadtrat darüber diskutieren“, spielt Pongracz noch etwas auf Zeit. „Bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 24. November wird wohl eine Entscheidung fallen.“ Für Schreiner ist ein Baustart im Winter „lebenwichtig“ für die Fertigstellung.