Erstellt am 18. Juli 2015, 08:01

von Eva-Maria Leeb

Zu Fuß für Frieden. In Pinkafeld machte kürzlich John Mpaliza Station. Er ist auf einem „Peace Walk“ von Italien nach Finnland.

Wurde in Pinkafeld herzlich begrüßt. »Peace Walking Man John« geht zu Fuß von Reggio Emilia nach Helsinki. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Einen ungewöhnlichen Beitrag zur aktuellen Asyl- und Flüchtlingsdiskussion leistet „Peace Walking Man John“.

Geboren in der Demokratischen Republik Kongo, seit 1997 in Reggio Emilia wohnhaft und als Informatiker tätig, startete John Mpaliza am 3. Mai von seiner Heimatstadt in Italien seinen“ Peace Walk“ nach Helsinki - zu Fuß.

Mutig, ungewöhnlich und aktiv sieht er diesen Beitrag als Aktion für Frieden in seinem Geburtsland Kongo sowie für Frieden in Afrika und der ganzen Welt. „Friede ist möglich, aber er kann nicht kommen, wenn man ihn nicht sucht“, sagt der „Peace Walking Man“, der in Italien von vielen Menschen unterstützt wird.

Nach Italien und Slowenien machte er nun auch in Österreich Station und stattete Pinkafeld einen Besuch ab. Dort wurde der „Peace Walking Man“ sehr herzlich willkommen geheißen und hat seine besondere Geschichte interessierten Zuhörern erzählt. Danach ging es für den mutigen Mann weiter nach Wien.